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Ostprignitz-Ruppin Frischer Beton für den alten Skaterpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Frischer Beton für den alten Skaterpark
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00:34 29.03.2018
Gestern haben die Bauarbeiten für die Sanierung des Skaterparks an der Heinrich-Rau-Straße in Neuruppin begonnen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der altersschwache Skaterpark von Neuruppin an der Heinrich-Rau-Straße wird jetzt endgültig verschwinden. An seiner Stelle lässt die Fontanestadt in den kommenden Monaten eine neue, moderne Skateranlage bauen – eine, die länger halten soll, billiger im Unterhalt ist und noch dazu besser zu dem passt, was sich die Jugendlichen wünschen, die die Anlage nutzen.

Am Montag hat eine Tiefbaufirma begonnen, den alten Asphaltboden der Anlage abzutragen.

Der Skaterpark stammt aus den 90er Jahren. Er war damals auf einer Fläche neben der alten Schwimmhalle entstanden, die das Land ursprünglich als Umleitungsstrecke für den Ausbau einer Straße anlegen ließ. Statt den Asphalt wieder abzureißen, fand Neuruppin eine Idee, um die Fläche sinnvoll weiter zu nutzen.

Nicht nur bei Skatern waren die Anlagen in den vergangenen Jahren ziemlich beliebt. Quelle: Peter Geisler

Inzwischen sind die alten Geräte, die dort einst aufgestellt wurden, aber zum großen Teil so marode, dass sie schon gefährlich werden. Nach dem Bau des Kreisels neben der Skateranlage sollte der Park eigentlich wieder hergerichtet werden.

Doch das stellte sich angesichts der großen Schäden als aussichtslos heraus. Die Stadt hatte mehrfach vergeblich versucht, Firmen für Reparaturen an den alten Elementen zu finden.

2017 rang sich Neuruppin nach langem Drängen schließlich durch, so viel Geld auszugeben, dass die Anlage in großen Teilen neu gebaut werden kann. Den Zuschlag dafür hat im Dezember die Firma „Populär Skateparks“ bekommen, die jetzt mit der Komplettsanierung loslegt.

Skater gründen eigene Firma in Nürnberg

Das Unternehmen aus Nürnberg hat jede Menge Erfahrungen im Bau und in der Sanierung von individuellen Skateranlagen. Firmengründer Bernd Fröhne skatet selbst seit den 80er Jahren und hat schon damals mit Freunden erste eigene Anlagen gebaut. 1993 wurde er sogar Vizeweltmeister im BMX-Freestile.

Inzwischen hat sein Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 200 Anlagen in zehn Ländern gebaut. In Neuruppin soll ein moderner Skaterpark aus Beton entstehen. Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit einige Monaten.

Im Januar und Februar haben Stadt und Planer sich mit Jugendlichen getroffen, um deren Ideen für die neue Anlage zu hören. Die Wünsche sollen in den Plan für den Park mit einfließen.

Das JFZ hilft Neuruppin beim Aufräumen

Mit Hilfe des Jugendfreizeitzentrums (JFZ) und einiger Firmen, die das JFZ unterstützen, konnten die alten Geräte im Februar teilweise abgebaut werden.

Dass der JFZ-Verein und die jugendlichen Nutzer selbst mit anpacken, soll auch helfen, Kosten zu sparen, hofft die Stadtverwaltung. „Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön“, sagt Neuruppins Rathaussprecherin Michaela Ott.

Insgesamt rechnet die Stadtverwaltung mit Kosten von rund 165 000 Euro für Sanierung und Neugestaltung des Skaterparks. Im vergangenen Oktober hatten die Stadtverordneten dem bereits zugestimmt, nachdem die Anlage in den vergangenen Jahren immer wieder Thema in diversen Beratungen und Ausschüssen war.

Gebaut wird in mehreren Abschnitten, so dass der neue Park nach und nach nutzbar ist.

Von Reyk Grunow

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