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Friseurin in Tarmow

Dorfserie Friseurin in Tarmow

Seit drei Jahren führt Sandra Kruck ihren Salon in Tarmow in dem Haus, in dem die Firma Riestock ihren Sitz hat. Davor war die 33-Jährige als mobile Friseurin unterwegs. Dann gründete sie eine Familie und musste ihre Arbeit zeitlich darauf einrichten. Viele ihrer damaligen Kunden sind ihr treu geblieben. Sandra Kruck kennt ihre Pappenheimer.

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Sandra Kruck föhnt einer Stammkundin die Haare.

Quelle: Peter Geisler

Tarmow. Ihre Kunden schätzen die familiäre Atmosphäre in dem kleinen Friseursalon „Le Kruck“ von Sandra Kruck an der Tarmower Chausseestraße. „Es ist nicht so unpersönlich wie in großen Salons“, sagt Cindy Gaude. Außerdem sei ein Termin nach Wunsch möglich. Ein Vorteil, den auch eine Kundin aus Linum genießt. Sie will sich nur schnell die Haare waschen und föhnen lassen. Ein Anruf – und sie konnte kommen. Sandra Kruck gibt den Haaren den richtigen Sitz, währenddessen zieht die Farbe bei Cindy Gaude ein.

Mobile Friseurin wurde sesshaft

Seit drei Jahren führt Sandra Kruck ihren Salon in dem Haus, in dem die Firma Riestock ihren Sitz hat. Davor war die 33-Jährige als mobile Friseurin unterwegs. Dann gründete sie eine Familie und musste ihre Arbeit zeitlich darauf einrichten. Viele ihrer damaligen Kunden sind ihr treu geblieben, so wie Cindy Gaude. „Ich bekomme immer die Frisur, die ich haben möchte“, sagt die Kundin.

Sandra Kruck kennt ihre Pappenheimer. Sie weiß, was ihre Stammkunden wünschen. Da steht an erster Stelle, so ihre Erfahrung, die Farbe. Strähnchen seien immer beliebt, ansonsten gehe der Trend hin zu natürlichen Tönen. Farbverläufe Ton in Ton oder auch Farbreflexe seien gefragt. Die aktuelle Trendfarbe sei Kupfer. Im Sommer habe Silbergrau auf der Hitliste insbesondere bei Mädchen gestanden. Nicht mehr gefragt dagegen sei die früher so beliebte Dauerwelle. Danach fragt im Laufe von drei Monaten vielleicht mal eine Kundin, sagt die Salonchefin.

Aus einer Großstadtpflanze wurde eine überzeugte Dorfbewohnerin

Sandra Kruck lebt seit ihrer Jugend in Tarmow. Eigentlich ist sie, wie sie sagt, eine echt Berliner Pflanze. Doch in die Großstadt zieht die Friseurmeisterin nichts. Einmal hat sie versucht, wieder in der Hauptstadt heimisch zu werden. Dann kehrte sie reumütig nach Tarmow zurück. Sie mag das „familiäre Landleben“. „Ich fühle mich hier zu Hause.“ Halb Tarmow habe sie bereits die Haare geschnitten, sagt sie und lacht. Seit 1999 ist sie im Geschäft. Und genau vor zehn Jahren hat sie ihren Meister gemacht. Sie hat noch eine Angestellte. Das Zweierteam sorgt für gut frisierte Köpfe in Tarmow und Umgebung.

Von Dagmar Simons

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