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Ostprignitz-Ruppin Früchte im Kloster Stift zum Heiligengrabe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Früchte im Kloster Stift zum Heiligengrabe
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00:56 26.05.2015
Das Kloster Stift zum Heiligengrabe öffnete an Pfingsten die Tore. Quelle: MAZ
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Heiligengrabe

"Die Nacht des offenen Klosters gehört einfach zu Pfingsten." Johanna Kaping aus Liebenthal besucht Jahr für Jahr diese Veranstaltung im Kloster Stift zum Heiligengrabe. Und lässt immer wieder diese "wunderschöne Atmosphäre an diesem speziellen Ort" auf sich wirken. Leider folgte nur eine Handvoll Besucher der Einladung.

Bereits zum 9. Mal beteiligten sich die Stiftsfrauen unter Leitung von Äbtissin Friederike Rupprecht an dieser Aktion. Stiftskirche, Kreuzgang und erstmals auch die Heiliggrabkapelle standen für eine mehrstündige Meditation offen.

Dabei steht die Nacht der offenen Kirchen in Heiligengrabe stets unter einem bestimmten Thema: "Von mancherlei Früchten" wählte Friederike Rupprecht aus. "In der Bibel heißt es: Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art." Dabei wies die Äbtissin auf den mit Früchten geschmückten Altar und Taufstein. Neben biblischen bezog sie literarische Texte mit ein. Eduard Mörike schilderte in der Novelle "Mozart auf der Reise nach Prag", wie sich Mozart von einer Pomeranze, der Bitterorange, inspirieren ließ. Mozart fand sie in einem Schlossgarten und komponierte dann Duett und Chor einer Ländlichen Hochzeit in der Oper Don Giovanni.

Äbtissin Friederike Rupprecht beleuchtete unter anderem den biblischen Sündenfall von Adam und Eva. "Die Frucht ist im Text nicht weiter bezeichnet." Aber seit Jahrhunderten hat sich der Apfel sprichwörtlich etabliert und auch in der Kunst verewigt. An vier Stationen im Kreuzgang setzten die Stiftsfrauen Gedichte und Erzählungen in Szene. "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen? Dahin möchte ich mit dir, o mein Geliebter, zieh'n", dichtete einst Goethe. In der Heiliggrabkapelle entdeckten die Besucher dann etwa Weinstock und Reben, aber auch Granatäpfel in den Wandmalereien.

Von Christamaria Ruch

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