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Frühlingsklänge und ein Zungenbrecher

Glienicke Frühlingsklänge und ein Zungenbrecher

Über ein unterhaltsames Kulturprogramm der Kreismusikschule OPR freuten sich am Samstag die Besucher in der Glienicker Schinkelkirche. Im Rahmen der Reihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ zeigten die jungen Musiker, was sie an Cello, Flöte und Klavier so drauf hatten. Die Gäste honorierten das mit Spenden, die dem Erhalt der kleinen Kirche zugute kommen sollen.

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Das Blockflötequartett interpretierte den Zungenbrecher „Fischers Fritz“ musikalisch auf seine ganz eigene Art.

Quelle: Christian Bark

Glienicke. Einige der Kinder und Jugendlichen von der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin waren schon in den vergangenen Jahren zu Gast in der Glienicker Schinkelkirche. Zum Beispiel das Geschwisterpaar Maria und Anna Bock, die am Samstag das Frühlingskonzert ihrer Schule in der kleinen Dorfkirche mit einem Allegro, einer Ouvertüre sowie einem Teil aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“eröffneten. „Wir freuen uns, jedes Jahr wieder in Glienicke vorbeizuschauen“, sagte Musiklehrerin Heike Leske. In der Kirche mache es besonders viel Spaß, zu flöten, streichen und Klavier zu spielen.

Am Cello spielte Christoph Voigt „Mary hat ein kleines Lamm“

Am Cello spielte Christoph Voigt „Mary hat ein kleines Lamm“.

Quelle: Christian Bark

Und so zeigten die jungen Musiker dem Publikum in der gut besuchten Kirche, was sie im Unterricht bisher gelernt haben. Von ganz kleinen Anfängern wie Christoph Voigt am Cello oder Lou Gresens bis hin zum geübten Spiel des Blockflötenquartetts gab es für die Besucher Klassiker aus der Feder Joseph Haydns und Johann Sebastian Bachs aber auch ganz eigene Interpretationen zu hören.

Spendenprojekt zum Erhalt der Kirchen

Bereits im zehnten Jahr besteht die Konzertreihe „ Musikschulen öffnen Kirchen“ in Brandenburg. Von der Frühlings- bis zur Adventszeit unterhalten Musikschulen aus dem ganzen Land in bis zu 80 Dorf- und Stadtkirchen mit ihren Programmen.

Initiator der Konzertreihe ist der Landesverband der Musikschulen. Als Schirmherrin fungiert Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch.

Zum siebten Mal waren junge Musiker der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin zu Gast in der Glienicker Schinkelkirche. Traditionell findet das Konzert immer vor Ostern statt. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen für Besucher und die Musiker.





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fließen in den Erhalt wertvoller Kulturdenkmäler wie Glockenanlagen, Kirchtürme oder Orgeln.


sollen in der Glienicker Schinkelkirche für die Sanierung des Innenraumes genutzt werden.

Ein weiteres Frühlingskonzert der musikalischen Reihe findet am Sonntag, 30. April, in der Gadower Dorfkirche statt. Dort spielt ab 14 Uhr das Blasorchester der Kreismusikschule. Die Spendengelder sollen der Außenhüllensanierung zugute kommen.

So präsentierte das Quartett die Spielpartitur „Zungenbrecher“ von Agnes Dorwarth. Mit schnalzender Zunge, sowie nur die Köpfe ihrer Flöte spielend, gaben sie „Fischers Fritz“ wieder. Nach dem gut einstündigen Konzert dankte Ingrid Blüschke vom Förderverein „Dorfkirche Glienicke“den jungen Musikern und lud sie auch für das nächste Jahr wieder ein. Am Ausgang spendeten die Besucher Geld für den Erhalt der kleinen Kirche. Zum dank gab es für alle im Dorfgemeinschaftshaus Kaffee und Kuchen. „Das ist nicht nur ein tolles Kulturprogramm für unseren Ort, sondern auch eine gute Möglichkeit, Spenden für die Kirchsanierung zusammenzubekommen“, sagte Ingrid Blüschke nach dem Konzert. Bereits zum siebten Mal sei die Musikschule zu Gast in Glienicke, sie freue sich schon auf das nächste Jahr.

Von Christian Bark

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