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Ostprignitz-Ruppin Frühstück auf Wittstocks höchstem Berg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Frühstück auf Wittstocks höchstem Berg
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00:18 03.04.2016
Die Prignitz radelt am 23. April an wie hier 2014. Quelle: Archiv
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Wittstock

„In der Schule wurde lange Zeit ein Irrglaube gelehrt“, sagt Wittstocks Stadthistoriker Wolfgang Dost. Damals sei man davon ausgegangen, dass es sich beim über 117 Meter hohen Hexenberg nahe Glienicke um die höchste Erhebung im Altkreis Wittstock handle. Später dann sei der Mühlenberg bei Niemerlang mit seinen über 127 Metern in den Fokus gerückt.

„Stimmt auch nicht“, stellt Dost klar. Der Berg sei höchstens 126,5 Meter hoch, die Fundamentreste der Mühle dürften nicht mitgezählt werden. Aber keine 300 Meter vom Mühlenberg entfernt soll sich Dost zufolge die tatsächlich höchste Erhebung auf Wittstocks Stadtgebiet befinden.

Der Bergname wird erst vor Ort verraten

Mit 127,4 Metern schlägt diese den Hexenberg sogar um über zehn Meter – und ihr Name ist nicht weniger fabulös. „Dort fahren wir am 23. April hin“, kündigt Dost an, ohne den Namen des Berges zu nennen. Dann wolle er einiges zur Geschichte der Erhebung erzählen und den Berg dadurch bekannt machen.

Dazu gibt es leckeres Frühstück, wie Tour-Mitorganisator und Fahrradstadtführer Günther Lutz informiert. Um 8.30 Uhr treffe man sich an der Touristinfo in Wittstock, dann gehe es über Biesen, Freyenstein und Sadenbeck Richtung Pritzwalk. Die Strecke ist Teil der jährlich stattfindenden Tour „Die Prignitz radelt an“. „In Pritzwalk wird dann der goldene Lenker an einen anderen Ort übergeben“, sagt Lutz. Dieser werde dann der nächste Treffpunkt der Anradler.

Zurück gehe es über die „Bischofstour“, um gegen 15.30 in Wittstock zu sein. Knapp 55 Kilometer Strecke sollen zurückgelegt werden.

Anmeldungen: www.prignitzradler.de oder www.wittstock.de

Von Christian Bark

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