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Fuchs verendet in Tellereisen

Tierquälerei in Rossow Fuchs verendet in Tellereisen

Über Wochen hinweg könnte sich der Fuchs noch gequält haben, bevor er in dem Tellereisen, das er hinter sich herzog, letztlich in Rossow verendete. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, empörte sich Förster Christoph Licht. Zumal solche Trittfallen seit 20 Jahren verboten sind. Rossower suchen nun Zeugen für die Tat.

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Mit der Pfote war das Tier in die Falle geraten und verendet.

Quelle: Privat

Rossow. „Das ist Tierquälerei auf aller höchstem Niveau“, empörte sich Förster Christoph Licht am Dienstagabend auf der Ortsbeiratssitzung in Rossow, als er seinen Beiratskollegen von dem Fund eines Anwohners berichtete. Dieser hatte Pfingsten im Basdorfer Weg einen bereits mumifizierten Fuchs gefunden, der zuvor in ein Tellereisen gelaufen und darin qualvoll verendet war.

Die sterblichen Überreste des qualvoll im Tellereisen verendeten Fuchses

Die sterblichen Überreste des qualvoll im Tellereisen verendeten Fuchses.

Quelle: Privat

„Das Aufstellen von Tellereisen ist seit über 20 Jahren verboten“, informierte der Förster. Eben darum, weil durch solche Trittfallen keine rasche Tötung erfolge, sondern die Qualen der Tiere dadurch nur hinausgezögert würden. Der Fall erfülle einen Straftatbestand und sei „kein Kavaliersdelikt“. Da stimmten Christoph Licht seine Beiratskollegen zu und auch die zur Sitzung gekommenen Rossower diskutierten über die Gefahr solcher Tierfallen.

Da hätte auch ein Kind reinlaufen können

„Da hätte auch ein Hund oder gar ein Kind reinlaufen können“, hieß es aus der Runde. Zumal die Falle Christoph Licht zufolge überhaupt nicht gesichert gewesen sei.

„Ich will, dass die Täter in dieser Sache einen hochroten Kopf bekommen und sowas nicht noch einmal tun“, verwies der Förster auf die bei Aufklärung des Falls möglichen Konsequenzen für die Fallenaufsteller. Ortsvorsteherin Nicole Rösler will nun über einen Aushang Zeugen für die Straftat finden, wie sie ankündigte.

Von Christian Bark

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