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Führungen durch die Stadt immer beliebter

Wusterhausen Führungen durch die Stadt immer beliebter

Historisch gewandet als Salzfrau oder Pilger zeigen Stadtführer den Besuchern Wusterhausen. Die Rundgänge durch die Dossestadt erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Waren es 2015 ganze fünf, so wuchs die Zahl in diesem Jahr bereits auf neun geführte Spaziergänge.

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Sie sind die Stadtführer in Wusterhausen: Martin Freuling, Bärbel Hartwig, Gesine Tille, Helga Schimpke, Lieselotte Bolle, Rotraut Asmus, Annette Tessmer und Roland Tille (v. l.).

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Sie sind unübersehbar da, auch in unserer Region – Touristen aus nah und fern. Prignitz und Ruppiner Land haben in den vergangenen Jahren nicht umsonst für sich geworben. Stellplätze für Wohnmobilisten in Kyritz, Neustadt und Wusterhausen laden ebenso ein, wie die Campingplätze in Wusterhausen und Bantikow. Die Besucher gehen per pedes oder Rad gern allein auf Entdeckungstour, willkommen sind aber auch Menschen, die ihnen dabei mit Erläuterungen zur Seite stehen.

In Wusterhausen stehen dafür acht Stadtführerinnen und Stadtführer bereit. Alle gehören dem Kulturverein an. Historisch gewandet als Salzfrau oder Pilger, zeigen sie angemeldeten Gästen Sehenswertes zwischen Dosse und Klempowsee. Im Urlaubsjournal des regionalen Tourismusvereins ist das Angebot enthalten, auf der Wusterhausener Internetseite bisher noch nicht. Dennoch steigt die Zahl der Führungen deutlich. Waren es 2015 ganze fünf – allerdings auch 13 vom „Wegemuseum“ durchgeführt – so wuchs die Zahl in diesem Jahr bereits auf neun geführte Spaziergänge kreuz und quer durch die Stadt und sechs durch die Museumsräume im Herbst’schen Haus.

Der Start ist meistens am „Mühlenhof“

Dieses Kleinod dicht am Rathaus ist bei jedem Rundgang ein Muss. Der beginnt meistens am „Mühlenhof“, dessen Vergangenheit allein schon interessant nacherzählt werden kann. Die Geschichten über das Gebäude Am Markt 3 gehören ebenso zum Repertoire, wie jene über die alten Fachwerkhäuser in der Kyritzer Straße, den Salzhandel im Mittelalter oder den letzten großen Stadtbrand 1758. Stadtführungen sind zwar zum Großteil Routine, dennoch versuchen die Macher, ihre Erläuterungen ständig zu aktualisieren. Schließlich gibt es ja auch stets etwas Neues.

So wird demnächst die geplante Sanierung des Rathauses Erwähnung finden. Auch in der Brabandschen Mühle dicht am Klempowsee tut sich etwas, was mitteilenswert ist und einen Abstecher dorthin lohnt. Am Tag des offenen Denkmals, es ist der 11. September, stellt sich der Kulturverein im Sonderausstellungsraum des Museums vor. Dabei soll es dann auch um jene Frauen und Männer gehen, die ihre Heimatstadt anderen gern nahe bringen.

Von Wolfgang Hörmann

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