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Ostprignitz-Ruppin Fünf Bewerber fürs Landratsamt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fünf Bewerber fürs Landratsamt
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17:28 21.02.2018
Ralf Reinhardt ist seit acht Jahren Landrat. Er kandidiert am 22. April erneut, hat aber vier Gegner. Quelle: Andreas Vogel/Archiv
Neuruppin

Zur Wahl des Landrates für den Kreis Ostprignitz-Ruppin am 22. April gehen aller Voraussicht nach fünf Kandidaten ins Rennen. Bis Donnerstagmittag konnte sich jeder bei Kreiswahlleiter Dietmar Tripke melden, der sich um das Amt bewirbt. Neben den schon bekannten drei Kandidaten von SPD, CDU und Die Linke gingen kurz vor Schluss noch zwei weitere Bewerbungen ein.

Der Rheinsberger Rechtsanwalt und Kreistagsabgeordnete Hans-Georg Rieger ist Kandidat der Wählervereinigung „BVB/Freie Wähler – gemeinsam für Ostprignitz-Ruppin“. Unter diesem Namen haben sich sieben Wählergruppen mit der Vereinigung BVB/Freie Wähler zusammengetan und einen gemeinsamen Kandidaten aufgestellt. Auch die Alternative für Deutschland (AfD) stellt eine Kandidatin für das Amt: Für sie geht Petra Hentschel ins Rennen, seit wenigen Wochen Kreisvorsitzende des Partei.

Amtsinhaber Ralf Reinhardt kandidiert erneut für die SPD

Amtsinhaber Ralf Reinhardt kandidiert am 22. April erneut; er wurde von der SPD zum zweiten Mal für das Amt des Chefs der Kreisverwaltung in Neuruppin nominiert. Die CDU hat den Wulkower Landwirt und Kreistagsabgeordneten Sven Deter aufgestellt. Kandidat für die Partei Die Linke ist Christian Scherkenbach, Arzt, Betriebsrat und stellvertretender Aufsichtsratschef an den Ruppiner Kliniken in Neuruppin.

Am kommenden Dienstag, 20. Februar, tagt der Kreiswahlausschuss ab 17 Uhr in der Kreisverwaltung an der Virchowstraße 14–16 in Neuruppin. Der Ausschuss prüft alle Bewerbungen und entscheidet, ob es gegen Kandidaten Einwände gibt.

Entscheidend ist die Wahlbeteiligung

Die Landratswahl findet am 22. April statt. Neuer Landrat kann nur werden, wer mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Erreicht das keiner der fünf Kandidaten, dann kommt es am 6. Mai zu einer Stichwahl.

Um gewählt zu sein, braucht ein Bewerber nicht nur die Mehrheit aller Stimmen. Das müssen auch noch mindestens 15 Prozent der rund 85 000 Wahlberechtigten sein. „Wir hoffen natürlich auf eine hohe Wahlbeteiligung“, sagt Tripke; schon drei Wochen vor der eigentliche Abstimmung, also ab Ostern, ist die Briefwahl möglich. In der Vergangenheit scheiterten landesweit aber oft Direktwahlen zum Landrat an dieser 15-Prozent-Grenze. Wird sie nicht erreicht, dann entscheidet am Ende der Kreistag.

Von Reyk Grunow

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