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Ostprignitz-Ruppin Fünf Millionen Euro Fördermittel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fünf Millionen Euro Fördermittel
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17:14 06.10.2017
Das Haus Hospitalstraße 1 in Kyritz gehört zu den Projekten, die nun mit Fördermitteln vorangebracht werden sollen. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Die Stadt Kyritz hat am Mittwoch vom Infrastrukturministerium des Landes offiziell grünes Licht für eine Reihe von Investitionsvorhaben erhalten. Baustaatssekretärin Ines Jesse überbrachte Förderbescheide über gleich fünf Millionen Euro. Das Geld kommt aus den Bund-Länder-Programmen „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Stadtumbau“, „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ sowie „Soziale Stadt“.

Rund 750 000 Euro werden demnach innerhalb der kommenden fünf Jahre für Einzeldenkmäler und stadtbildprägende Gebäude der Altstadt bereitgestellt. Schwerpunkte sind dabei das Klosterviertel und die Straßen im Stadtzentrum. Weitere 1,2 Millionen Euro sind allein für die Sanierung der ehemaligen Brennerei im Klosterviertel gedacht.

Chance für marode Altstadthäuser

Für die Verbesserung des Bahnhofsumfeldes und für weitere Vorhaben im öffentlichen Raum gibt es 300 000 Euro. Aus dem Topf für den Stadtumbau, über den unter anderem schon die Kleinsthäuser an der Stadtmauer finanziert wurden, kommen weitere 1,6 Millionen Euro. Damit sollen beispielsweise die Gebäude in der Hospitalstraße 1 und in der Maxim-Gorki-Straße 28 (ehemals Bauhof) saniert werden.

Baustaatssekretärin Ines Jesse (l.) übergab der Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke Fördermittelbescheide über 5 Millionen Euro. Quelle: Stadt Kyritz

Auch aus dem Programm „Soziale Stadt“, in das Kyritz mit seinem Wohngebiet „Kyritz West“ 2016 aufgenommen wurde, gibt es Geld. Die 350 000 Euro sollen der Fortsetzung des Quartiermanagements im Viertel sowie der Sanierung der Kindertagesstätten „Kunterbunt“ und „Spatzennest“ zugutekommen.

Unter dem Punkt „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ gibt es 800 000 Euro von Bund und Land für die Fortsetzung der Umbauarbeiten an der Kyritzer Carl-Diercke-Schule, an der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Schule, am Kyritzer Mehrgenerationenhaus und am Neustädter Feuerwehrgerätehaus. Auch die Sporthalle Vehlow und das Sporthaus Breddin haben schon von dem Programm profitiert.

Seit 1991 schon 40 Millionen Euro

„Kyritz ist es in den vergangenen Jahren gut gelungen, den historischen Stadtkern zu sanieren und die Innenstadt zu beleben“, sagt Baustaatssekretärin Ines Jesse bei der Übergabe der Förderbescheide. „Wir wollen Kyritz auch weiter mit Fördermitteln unterstützen, um das baukulturelle Erbe zu bewahren und Investitionen in die Zukunft, wie Schulen und Kitas, zu sichern.“

Seit 1991 hat die Stadt aus verschiedenen Programmen fast 40 Millioen Euro für die Stadtentwicklung erhalten. Für die Wohnraumförderung wurden knapp 27 Millionen Euro bewilligt. „Was die Städtebauförderung angeht, ist Kyritz doch sehr erfolgreich“, schätzte Bürgermeisterin Nora Görke ein. „Das macht sich auch im Stadtbild bemerkbar.“

Von Alexander Beckmann

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