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Fünfte Spendenaktion für Gambia dokumentiert

Kyritz Fünfte Spendenaktion für Gambia dokumentiert

Auch der fünfte Containertransport von Neustadt nach Gambia wurde dokumentiert und wird allen Spendern jetzt in einem Vortrag in Kyritz gezeigt. Dass der Weg der Hilfsgüter aus der Region bis nach Westafrika so gut dokumentiert wird, dürfte zum Erfolg der Aktion insgesamt beigetragen haben. Und es gibt weitere Ideen, wie Gambia geholfen werden kann.

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Rund 20 Pateneltern aus der Region rund um Kyritz halten mittlerweile Kontakt zu Kindern in Gambia.

Quelle: privat

Kyritz. Wenn Spender exakt nachvollziehen können, was mit ihren Hilfsgütern passiert, erhöht das ganz offensichtlich ihre Bereitschaft, noch weiter zu helfen. So erklärt sich der große Erfolg der Aktionen des in Stüdenitz ansässigen Vereins „Gemeinsam für Gambia“. Dessen Vorsitzende, Sabine Wroblewski, konnte zu Beginn dieses Jahres den nun schon fünften Container vom Lager in Neustadt aus auf die Reise schicken, vollgepackt und finanziert von vielen Menschen maßgeblich aus dem Kyritzer Altkreisgebiet. Zudem machte sich die 72-Jährige selbst auf den Weg in dieses westafrikanische Land. Ihre Dokumentation darüber zeigt sie am Donnerstag, 24. November, ab 18.30 Uhr im Raum des sogenannten Gelben Gewölbes im Kyritzer Mehrgenerationenhaus.

Neben einem Videovortrag gibt es auch einen Bericht für die Patenfamilien. Sabine Wroblewski hat Fotos und Briefe von Kindern aus Gambia an ihre rund 20 Pateneltern mitgebracht. Es sind in etwa so viele, wie der im Jahr 2005 gegründete Stüdenitzer Verein heute an Mitgliedern zählt.

Ob erneut in Container auf die Reise geht, ist noch nicht sicher

Eintritt kostet die Veranstaltung keinen, dafür wird um weitere Spenden gebeten. Und es gibt auch einen kleinen Basar, dessen Verkaufserlöse ebenso dem Verein zugute kommen. „Ich würde am liebsten noch einen weiteren Container organisieren. Es gibt so viele Dinge, die noch verschifft werden könnten. Zum Beispiel sind da Dreiräder beziehungsweise Therapierräder für Leprakranke“, berichtet Sabine Wroblewski.

Geht es jedoch nach anderen Mitgliedern wie beispielsweise Evelin Pietsch aus Rüdow, die ebenso im Stüdenitzer Gambia-Verein engagiert ist, müsse man als nächstes nicht unbedingt für einen weiteren Container kämpfen. Den Aufwand und die Kosten dafür empfindet sie aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre heraus als viel zu gewaltig. „Es gibt doch etliche weitere Möglichkeiten, wie wir helfen können. Ein Brunnenbauprojekt wartet darauf, umgesetzt zu werden, auch eine Nähstube ließe sich einrichten.“ Was genau ansteht und wie der Verein welche konkreten Aufgaben mit Blick auf Gambia als nächstes angeht, darüber tauschen sich die Mitglieder aber noch nicht jetzt, sondern erst auf ihrer Jahresversammlung im Januar aus.

Vordergründig und zugleich rückblickend soll nun mit der Veranstaltung in Kyritz einmal mehr das große Engagement vieler Helfer und Spender aus der Region gewürdigt werden und ein Gruß in Kyritz aus Gambia ankommen – wo noch heute von der jüngsten Lieferung gezehrt wird. Darunter befanden sich neben Spielzeug, Schulutensilien und Kleidung auch medizinische Gerätschaften und dazu zahlreiche Krankenhausbetten.

Von Matthias Anke

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