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Ostprignitz-Ruppin Fünftes Winterbaden im Ruppiner See
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fünftes Winterbaden im Ruppiner See
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13:05 19.02.2017
Das Wasser im Ruppiner See ist 1,8 Grad kalt, aber für Winterbader ein Genuss. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Ihre Vereine tragen Namen wie Rostocker Seehunde, Saunis vom Arendsee, Frosty Koalas oder Wittenberger Delfine. Allen 49 Badefreunden, die am Sonnabend im kalten Ruppiner See schwammen, ist eines gemeinsam: Sie finden, die wahre Badesaison beginnt im Herbst und endet im zeitigen Frühjahr. So hält es auch Joachim Glaser aus Alt Ruppin.

Seit vielen Jahren ist er im Rostocker Verein, fährt sooft es seine Zeit erlaubt am Wochenende nach Warnemünde, denn Sonntags um 10 Uhr steigen dort bis zu 90 „Seehunde“ vor dem Hotel Neptun in die Ostsee. „Ich fühle mich frisch und wie neu geboren, wenn ich aus dem Wasser komme“, sagt er. 2013 holte er dann seine Vereinsfreunde das erste Mal nach Neuruppin. Das hat sich schnell herumgesprochen, auch andere Eisbader kamen. So gab es am Sonnabend bereits die fünfte Auflage vom Winterbaden im Ruppiner See.

Sie haben Namen wie Wittenberger Delfine, Frosty Koalas oder Rostocker Seehunde und haben eines gemeinsam: Spaß am sehr kühlen Nass. Am dritten Sonnabend im Februar trafen sich Winterbadefreunde verschiedener Vereine in Neuruppin zum Baden im kalten Ruppiner See.

Den weitesten Anreiseweg hatte Ann Dasseville vom Winterschwimmernetzwerk Guldborgsund in Dänemark. Sie ist am Morgen mit der Fähre aus Gedser übergesetzt. In Neuruppin hat sich bisher noch kein Eisbadeverein etabliert, aber einige Mitarbeiter der DRK-Wasserwacht treffen sich immer, wenn es die Zeit erlaubt, zwischen Oktober und April zum Baden. Zu ihnen gehört auch René Schulz. „Ich gehe im Winter öfter ins Wasser als im Sommer“, sagt der Neuruppiner. Klar, dass die Leute von der Wasserwacht am Sonnabend auch für die Sicherheit am Ufer vor dem Hotel Resort Mark Brandenburg sorgten.

Wie die Eisbären

Dort hat Joachim Glaser dann um 14 Uhr auch alle angereisten Winterbadefreunde begrüßt, bevor die sich zum alten Puhdys-Hit „Hey, wir woll´n die Eisbärn sehn“, warm tanzten. Danach stieg das bunte Völkchen, unter den teils erschaudernden Blicken der etwa 200 Neuruppiner, die das Spektakel vom Ufer aus verfolgten, in die 1,8 Grad kalten Fluten. Schnell noch ein paar Fotos mit der wasserdichten Kamera, ein lautes Prusten und Johlen und schon stiegen sie um ins mollige Wasser der Fontanetherme. Das Hotel hatte auch in diesem Jahr wieder den freien Eintritt spendiert.

Von Peter Geisler

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