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Ostprignitz-Ruppin Für Sportförderung, gegen teure Straßen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Für Sportförderung, gegen teure Straßen
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00:38 29.04.2018
In Dessow sind die Friedensstraße und die Poststraße nicht ausgebaut Quelle: Matthias Anke
Wusterhausen.

Die neueste Fassung der Sportförderrichtlinie für Vereine der Großgemeinde Wusterhausen möge am 8. Mai von den Gemeindevertretern beschlossen werden. Diese Empfehlung verabschiedeten die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung am Dienstagabend im „Alten Laden“ des Herbst’schen Hauses.

Nach mehreren Anläufen, in deren Folge die zu verteilende Geldsumme von zunächst rund 5000 Euro verdoppelt wurde, äußerte sich Bürgermeister Roman Blank (SPD) am Mittwoch zufrieden mit der Entwicklung. „Der jetzige Entwurf der Sportförderrichtlinie ermöglicht eine Unterstützung aller Altersgruppen. Und das finde ich gut“, so Blank. Aufgrund der langen Beratungszeit über die Vorlage soll die Frist für Antragsteller ausnahmsweise bis Ende Mai verlängert werden (sie endet sonst Ende März).

Nur eine Biogasanlage statt zwei

Kein Problem sahen die Ausschussmitglieder auch mit Beschlussempfehlungen weiterer Vorlagen, so bei der Änderungen der Bebauungspläne für das Projekt „Aktives Altern“ in Bantikow und „Bioenergiepark Kantow“. Die Kantower wollen entgegen anderslautenden Planungen mit nur einer Biogasanlage auskommen, statt für Nummer 2 weiterhin eine Fläche vorzuhalten. Wie bereits der Bau- und Ordnungsausschuss sah auch der Haupt- und Finanzausschuss ferner kein Problem darin, einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 25 000 Euro sowie deren Verwendung für den Kauf des Areals zuzustimmen, auf dem sich der Schützenplatz in Wusterhausen befindet. Das letzte Wort darüber wird ebenfalls erst im kommenden Monat gesprochen.

Gewaltige Kosten für die 14 Anlieger

Das heiße Eisen „Wegeausbau in Dessow“ scheint zunächst etwas abgekühlt zu sein. Bei der Sitzung der Gemeindevertreter wird keine der mittlerweile drei Varianten für den Neubau des Postwegs und des Friedenswegs im Wusterhausener Ortsteil zur Abstimmung stehen. Stattdessen empfiehlt der Ausschuss, eine Prioritätenliste für alle ähnlich gelagerten Projekte in den 22 Ortsteilen zu erarbeiten, um dann ab 2019 gezielt an die Umsetzung zu gehen. Die Diskussion dazu beginnt im Bau- und Ordnungsausschuss. Der Anstoß dazu kam von der Wählergemeinschaft „Ländlicher Raum“. Deren Vorsitzender Oliver Grupe hatte seitens seiner Fraktion eine Ausbauvariante ins Gespräch gebracht, die weniger als 85 000 Euro kosten, die Anlieger aber bis auf 25 000 Euro von Zuzahlungen befreien sollte.

Jugendkoordinatorin, Erdgas und Kita-Olympiade

Besetzt ist mittlerweile die in der Großgemeinde ausgeschriebene Stelle einer Jugendkoordinatorin. Christine Sokollek hat am 16. April ihre Arbeit aufgenommen. Offiziell vorgestellt werden soll sie bei der Sitzung der Gemeindevertreter am 8. Mai.

Blankenberg erhält noch 2018 einen Anschluss an die Erdgasversorgung. Bei einer gut besuchten Einwohnerversammlung am 19. April wurde über die Modalitäten gesprochen.

Der Vorausscheid der Kita-Olympiade für der Bereich des kommunalen Kleeblattes findet am 8. Mai ab 14 Uhr in der Wusterhausener Dosse-Halle statt. Das teilte Bürgermeister Roman Blank dem Haupt- und Finanzausschuss mit.

Dem stellte die Verwaltung ihr Modell entgegen. Es stammt aus dem Jahr 2013, beruht auf Berechnungen eines hiesigen Projektierungsbüros und garantiert die gewünschte „Nachhaltigkeit“. Es schlägt allerdings auch mit Baukosten von fast 600 000 Euro zu Buche. Schließlich hatte es jüngst noch einen „abgespeckten“ Lösungsansatz gegeben. Nach dem wären 387 000 Euro angefallen. An den beiden letztgenannten Varianten müssten sich Anwohner finanziell ungleich stärker beteiligen, allerdings gibt es in jeder Straße nur 14 Haushalte, was die Mitfinanzierung als ausgeschlossen erscheinen lässt, meint nicht nur die Wählergemeinschaft „Ländlicher Raum“. Schließlich kämen Gesamtbeträge in Höhe von 200 000 beziehungsweise 143 000 Euro auf die Bürger zu.

Von Wolfgang Hörmann

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