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Für eine preisgünstige Alternative

Freyenstein Für eine preisgünstige Alternative

Namenstafeln an Urnengemeinschaftsanlagen dürfen nur einen Namenszug tragen. Andrea Müllenberg aus Freyenstein plädiert für eine preisgünstigere Alternative. Eine solche ist momentan aber nicht vorgesehen.

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Blick auf den Friedhof in Freyenstein.

Quelle: Björn Wagener

Freyenstein. Die Gestaltung von Urnengemeinschaftsanlagen auf dem Friedhof in Freyenstein wurde auf der jüngsten Beiratssitzung von Andrea Müllenberg kritisiert. Sie ärgert sich darüber, dass auf den Namenstafeln nur jeweils ein einzelner Name des Verstorbenen genannt werden darf, nicht aber mehrere Namen auf einer Tafel vereint sein dürften. „Es sollte noch eine preisgünstigere Alternative angeboten werden“, sagte sie. Angehörigen, die sich eine Namenstafel nicht leisten können oder wollen, bleibe derzeit nur, ganz darauf zu verzichten, den Namen des Verstorbenen zu nennen. Das aber sei nicht die beste Lösung. Stadt-Sprecher Jean Dibbert bestätigt auf MAZ-Nachfrage, dass eine Alternative zu den Namenstafeln nicht gewünscht sei. Wer eine andere Form der Gestaltung wählen möchte, müsse sich auch für eine andere Form der Bestattung entscheiden.

Art der Satzungseinführung kritisiert

Der Ortsbeirat ist außerdem unzufrieden mit der Art, wie die neue Friedhofssatzung und -gebührensatzung eingeführt wurden. So seien die Hinweise – etwa die favorisierte Trennung von Stadt und Land – nicht berücksichtigt worden. Auch eine detaillierte Aufstellung einzelner Posten sei nicht vorgelegt worden, sagte Beirat Andreas Frölich. Der Freyensteiner Ortsbeirat bezweifelt angesichts dieser Situation den Sinn der vorherigen Abfrage von Stellungnahmen zu den Satzungsentwürfen.

Die Wittstocker Stadtverordneten haben am 12. Oktober die neue Friedhofssatzung und -gebührensatzung beschlossen. Da sie drastische Gebührenerhöhungen mit sich brachte, sollten die Ortsbeirate zuvor Stellungnahmen zu den Satzungsentwürfen abgeben.

Von Björn Wagener

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