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Für große Busgruppen ist kein Platz

Tourismustag in Wittstock Für große Busgruppen ist kein Platz

Verlando Konschak als Vize-Vorsitzender des Tourismusvereins zog am Sonntag Bilanz beim Tourismustag im Rathaus. Es kamen weniger Busgruppen als im Vorjahr, aber die Zahl der Wanderer nimmt zu. Zwei Dutzend Veranstalter präsentierten sich.

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Die Besucher lauschten im Ratssaal den verschiedenen Wortbeiträgen.

Quelle: André Reichel

Wittstock. Mit rund zwei Dutzend teilnehmenden Veranstaltern war die Liste beim 15. Tourismustag wieder einmal recht lang. Organisator war erneut der Tourismusverein Wittstocker Land am Sonnabend im Rathaus der Dossestadt und auf dem Marktplatz. Richtig los ging es pünktlich um 11 Uhr. Schon im Vorfeld begrüßte das Wittstocker Blasorchester ankommenden Gäste im Rathaus-Foyer.

Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann eröffnete die Veranstaltung, zu der er unter anderen die stellvertretenden Landräte der Kreise Prignitz,Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel begrüßen konnte. Als ausgewogen betrachtet Gehrmann den Anteil der Teilnehmer des diesjährigen Tourismustages: „Die eine Hälfte kommt aus der Prignitz und aus Ostprignitz-Ruppin und die andere Hälfte aus den wichtigsten mecklenburgischen touristischen Gebieten bis Schwerin.“ Besonders aber bewegten den Bürgermeister die zentralen archäologischen Orte, von denen mit der Schwedenplattform am Scharfenberg und dem archäologischen Park in Freyenstein gleich zwei zu Wittstock, beziehungsweise einem seiner Ortsteile gehören. Der archäologische Park Freyenstein präsentierte sich mit einem Informationsstand bei der Messe. Besonders freute sich Gehrmann, den „geistigen Vater“ der zentralen archäologischen Orte der Prignitz, Jens May, vom Brandenburgischen Landesamt für Bodendenkmalpflege in Wünsdorf begrüßen zu dürfen.

Verlando Konschak, Vize-Chef des Wittstocker Tourismusvereins, mit Rosenkönigin Vivien

Verlando Konschak, Vize-Chef des Wittstocker Tourismusvereins, mit Rosenkönigin Vivien.

Quelle: André Reichel

Eine Bilanz für des laufende Jahr lieferte der stellvertretene Vereinsvorsitzende vom Tourismusverein „Wittstocker Land“, Verlando Konschak den Anwesenden. Die Zahl der Busgruppen mit Stadtführung sind im Vergleich mit dem Vorjahr rückläufig. Konschak nannte auch sogleich einen möglichen Grund dafür: „Bis jetzt hat Wittstock keine Kapazität, solch große Busgruppen unterzubringen.“ Durchweg positiv sieht Konschak hingegen Wittstocks Position im aufkommenden Wandertrend: „Wir haben ein gutes Wegenetz, das unsere Region mit den Nachbargebieten verbindet.“ Als Mitbegründer des Vereins und seit mehr als 20 Jahren darin unermüdlich aktiv, freute es Konschak besonders, die Eröffnung der vor den Toren der Stadt gelegenen Schwedenplattform am Scharfenberg präsentieren zu können. Zudem berichtete der Vereinsvize vom neuen Internetauftritt seines Vereins, bei dem es den Initiatoren nicht nur um mehr Informationen geht, sondern auch um mehr Transparenz in der Vereinsarbeit, die für jedermann somit besser nachvollziehbar werden soll.

Nach kurzen Vorträgen von Jens May zu den zentralen archäologischen Orten und weiteren Beiträgen hatten die Gäste die Möglichkeit, sich an allen Ständen im Rathaus umzusehen und sich mit den jeweiligen Angeboten intensiv auseinander zu setzen. Im Ratssaal und in den Fluren präsentierten sich beispielsweise das Hotel Stadt Wittstock und das Seehotel Ichlim. Aber auch die Weiße Flotte Müritz hatte einen Stand, wie auch der Tourismusverein Kyritz, Wusterhausen und Neustadt. Museen, wie etwa die Kreismuseen Alte Bischofsburg, die Gedenkstätte Todesmarsch Belower Wald, das Meyenburger Modemuseum und das Handmühlenmuseum Kuhlmühle waren vor Ort.

Unten im Foyer stellte der Verein Nestor Modelle von markanten Wittstocker und Freyensteiner Gebäuden aus. Nebenan stellte der Hobbymaler Klaus-Dieter Buruck seine Werke vor und Andrea Janot ihre Strickwaren.

Das Wittstocker Blasorchester spielte im Rathaus-Foyer

Das Wittstocker Blasorchester spielte im Rathaus-Foyer.

Quelle: André Reichel

Interessant fanden viele Gäste die Pilzberatung der beiden Wittstocker Dietmar Hagen und Reinhart Symandera, die eigens 84 verschiedene Pilzarten zur Anschauung sammelten. Ab 15 Uhr startete der eigens gemietete Laga-Bus mit interessierten Gästen zum archäologischen Park nach Freyenstein, wo es eine kostenlose Führung gab.

Von André Reichel

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