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Ostprignitz-Ruppin Fusion als letzte Rettung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fusion als letzte Rettung
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00:46 23.08.2014
Eine Fusion mit dem Ruppiner Catering Service könnte für die wirtschaftlich stark angeschlagene Gesundheitszentrum Neuruppin GmbH die letzte Rettung sein. Quelle: Peter Klaunzer
Neuruppin

Das schlägt Landrat Ralf Reinhardt (parteilos) dem Kreistag vor. Als Erstes wird am Donnerstag, 28. August, der Kreis- und Finanzausschuss in Neuruppin über diesen Vorstoß beraten.

Die GZG verwaltet zum einen Immobilien, zum anderen beschäftigt sie Handwerker, Planer und Bauarbeiter, um wichtige Bauvorhaben für die Kliniken zu realisieren. Auch die Sanierung des Asylbewerberheimes in Treskow lag in den Händen der GZG. Das Unternehmen kämpft bereits seit Längerem um ihr Überleben. So hatte Geschäftsführer Gunnar Pietzner im Dezember mitgeteilt, dass 36 der bisher 106 GZG-Mitarbeiter entlassen werden müssen. Zudem waren damals weiteren sieben Beschäftigten Arbeitsplätze in anderen Firmen der Pro-Klinik-Holding angeboten worden.

Doch das reicht nicht aus, damit die Firma wieder schwarze Zahlen schreiben kann. Denn Geschäftsführer Pietzner rechnet mit einer immer schlechteren Auslastung der von der GZG bewirtschafteten Gewerbeimmobilien. Dazu gehören Häuser in der Junckerstraße in Neuruppin, die einstige Poliklinik in der Neustädter Straße sowie Grundstücke in Fehrbellin. Gleichzeitig steigt jedoch der Investitionsrückstand bei vielen Gebäuden - was wiederum die derzeit noch gute Auslastung der Wohnimmobilien gefährdet. Das soll nun durch die Fusion mit der RCS verhindert werden.

Denn der Ruppiner Catering Service, der das Essen für die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses liefert, steht wirtschaftlich gut da. Nachdem das Unternehmen 2011 und 2012 noch rote Zahlen schrieb, konnte es im vergangenen Jahr einen Überschuss von gut 107.000 Euro erwirtschaften. Auch für dieses Jahr rechnet die RCS mit einem positiven Ergebnis, heißt es in der Vorlage für die Abgeordneten.

Die Beschäftigen von GZG und RCS wurden in der vergangenen Woche bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung über die geplante Fusion und die Gründung der Firma Pro-Klinik-Service informiert. "Es wurde zugesichert, dass es keinen weiteren Personalabbau geben wird", sagte am Mittwoch Ronny Kretschmer, Gesamtbetriebsrat der Pro-Klinik-Holding. Derzeit sind bei der GZG 59 Mitarbeiter beschäftigt, bei der RCS sind es 225.

Die neue Gesellschaft soll möglichst bis zum 1. Januar 2015 ihren Betrieb aufnehmen, teilte Kreissprecherin Britta Avantario mit. Voraussetzung dafür ist, dass der Kreistag am 11. September den Plänen zustimmt.

Von Andreas Vogel

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