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Ostprignitz-Ruppin Fußballer kickten gegen Vorurteile
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fußballer kickten gegen Vorurteile
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00:17 02.10.2016
Holger Kippenhahn (r.) übergab dem Team Friedenshort Heiligengrabe den Siegerpokal. Quelle: Christamaria Ruch
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Grabow

Jugendliche aus acht Nationen kickten am Dienstagnachmittag beim ersten Turnier „Fußball gegen Vorurteile“ auf dem Sportplatz in Grabow. Die gemischten Teams vom Friedenshort in Heiligengrabe, dem B3-Center in Wittstock und den Stattwerken aus Neuruppin folgen der Einladung. Am Ende setzte sich das Team des Friedenshortes als Sieger durch.

Die Veranstaltung lief innerhalb der interkulturellen Woche. Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, übernahm die Schirmherrschaft für das Turnier. „Vor zwei Monaten entstand die Idee dafür“, so Kippenhahn. Mit Fußballturnieren unterschiedlicher Formate hat die Gemeinde seit 13 Jahren Erfahrungen. „Mindestens drei verschiedene Turniere werden Jahr für Jahr in Grabow ausgerichtet“, sagte er. Ursprünglich war geplant, dass auch Vertreter vom Gastgeber Sportverein (SV) Blumenthal/Grabow eine Mannschaft stellt. Doch die Nachfrage dafür war zu gering.

Team Friedenshort siegt ohne Gegentreffer

28 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahre folgten der Einladung. Teams mit jeweils sieben Spielern kickten je 15 Minuten gegeneinander. „Beim Team Friedenshort sind fünf jugendliche Flüchtlinge dabei, die beim FK Hansa Wittstock mitspielen“, sagte Holger Kippenhahn. So erklärt sich auch das exzellente Spiel dieses Teams. Ohne einen Gegentreffer siegte am Ende die Mannschaft aus Heiligengrabe und nahm den Pokal des Bürgermeisters entgegen. Wittstock folgte vor Neuruppin auf den Plätzen. Alle Teilnehmer erhielten eine Medaille. „Die Jugendlichen haben teilweise mit technisch feiner Klinge gespielt“, urteilte Kippenhahn.

Auch die Organisatoren punkteten bei ihrem Zusammenspiel. Die Gastgeber vom SV Blumenthal/Grabow, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und Revierpolizistin boten den Jugendlichen einen abwechslungsreichen Nachmittag. Sebastian Groth agierte als Schiedsrichter. „Das Turnier lief so gut, das muss wiederholt werden“, fasste Holger Kippenhahn zusammen.

Von Christamaria Ruch

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