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Ostprignitz-Ruppin Fußballnachwuchs ganz groß
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fußballnachwuchs ganz groß
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00:17 10.11.2016
Das erste Mannschaftsfoto des Fußballernachwuchses von Dabergotz.Foto Quelle: Peter Geisler
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Dabergotz

Toller Schuss, super. So ermutigt findet der Fußball das Tor fast von alleine. Und das man nicht groß und stark sein muss, zeigt die vierjährige Zoe. Sie kommt jede Woche zum Fußballtraining auf den Platz des TuS Dabergotz.

Lange geplant, jetzt umgesetzt

Dort wird der Nachwuchs von Glen Gober und Roland Möller an die Grundbegriffe des Ballsports herangeführt. „Wir haben jahrelang darüber geredet, dass wir ein Fußballtraining für Kinder machen wollen“, sagt Glen Gober, der selbst in der Altherren-Mannschaft spielt. Zunächst blieb es beim Reden. Bis Mitte dieses Jahres. Roland Möller hat von 1996 bis 1999 schon einmal Kinder trainiert. Das schlief dann ein, weil es keinen Nachwuchs mehr gab. Beim Mittagessen in der Gaststätte Paries kam er mit der Köchin Susanne Lehmann ins Gespräch, die ihn fragte, warum er kein Training mehr mache. „Es sind ja keine Kinder da“, antwortete Möller. „Darum kümmere ich mich“, kam es Retour. Ein Aushang in der örtlichen Kita und das Problem hatte sich erledigt.

Überwältigende Resonanz

Die Resonanz hat Möller bald umgeworfen. Mit fünf Kindern hatte er gerechnet, zwölf standen da. Beim zweiten Mal waren es schon 17 Kinder. „Da stand ich dumm da. Ich hatte nur acht Bälle“, sagt der Hobby-Trainer. 17 Kinder unter einen Hut zu bekommen, auf alle ein Auge zu haben, das war ihm dann doch zuviel. Er bat Glen Gober um Mithilfe, der sofort zusagte. Die Dabergotzerin Sybille Strauß, deren Enkel auch auf dem Fußballfeld sind, ist angetan vom Engagement der Männer, die ihre Freizeit dafür einsetzen.. „Das ist toll von den beiden.“ Seit Juni trainieren die beiden nun die Bambinis. Trotz Ferien sind zwölf Kinder gekommen, viele in Begleitung ihrer Großeltern oder Eltern, die am Rand des Fußballfeldes dem Nachwuchs zu gucken. Dietmar Engel hat seinen zweieinhalbjährigen Enkel von der Kita abgeholt. Joel sitzt noch abwartend im Bollerwagen und guckt sich das Geschehen erst einmal aus sicherer Entfernung an. Doch dann gibt es kein Halten mehr. Und mit Papas Hilfe geht der Ball ins Tor. Er will seinen Sohn an den Sport heranführen nach dem Motto „Früh übt sich“. Dietmar Engel hat früher beim TuS Dabergotz gespielt. Jetzt ist er nur noch Zuschauer.

Fußballbegeisterter Vater mit hoffnungsvollem Nachwuchs

Robert Schröder hat seine drei Kinder mitgebracht. Er ist selbst aktiver Fußballer und spielt beim MSV in der Altherren-Mannschaft, die zwei Mal im Jahr gegen die Dabergotzer spielt. Als fußballbegeisterter Vater ist er froh, dass sich diese Leidenschaft offensichtlich auf seine siebenjährigen Zwillinge und ihre zehnjährige Schwester übertragen haben, denen das Kicken sichtlich Spaß macht. Dazu tragen die beiden Trainer bei, die das ganze spielerisch aufziehen. Zunächst wird der Ball im Slalom um Hindernisse gespielt, dann über eine umgedrehte Holzbank gespielt und zu guter letzt mit Anlauf ins Tor geschossen. Eine Stunde wird trainiert, in der können sich die Kinder so richtig austoben. Sie sind auch nicht bei den kühleren Temperaturen zu stoppen. Doch bald hat das Training im Freien ein Ende. Dann wird es wahrscheinlich nach Wildberg in die Turnhalle der Schule verlegt. Damit sie das Erlernte im Winter nicht vergessen.

Von Dagmar Simons

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