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Ostprignitz-Ruppin Freizeitkicker spielten trotz Schnee und Kälte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Freizeitkicker spielten trotz Schnee und Kälte
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00:26 03.04.2018
Mit Pudelmütze und langen Ärmeln stürmten die Freizeitkicker über den Platz. Quelle: Björn Wagener
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Randow

Das Turnier absagen? Kam gar nicht in Frage. Während viele Veranstaltungen in der Region wegen des winterlichen Wetters am Samstag ausfielen oder verschoben wurden, zogen die Freizeitkicker in Randow ihr traditionelles Osterprogramm durch.

Vier Mannschaften, ein Sieger

Vier Mannschaften traten am Nachmittag auf dem Sportplatz gegeneinander an: Der 1. FC Randow; die Sumpfkicker aus Babitz; Traktor Wernikow und der BFC Preußen Berlinchen. Einige Spieler hatten ihr Outfit dem Wetter angepasst und stürmten mit Pudelmütze über den Platz. Die Mannschaften bestanden aus jeweils vier Spielern und einem Torwart. Es galt das Prinzip jeder gegen jeden. Am Ende hatten die Babitzer die Nase vorn und holten sich den Sieg.

Es ging sehr knapp zu

„Es ging sehr knapp zu. Zwischenzeitlich hätte jeder gewinnen können“, sagt Thomas Stintmann über den Verlauf. Auf den weiteren Plätzen folgten die Gastgeber aus Randow sowie Traktor Wernikow und die Kicker aus Berlinchen. Damit mussten sich ausgerechnet die Titelverteidiger aus den Jahren 2016 und 17 mit dem letzten Platz begnügen. Im Jahr 2015 hatte die Mannschaft aus Babitz gewonnen. Außerdem wurde am Samstag Steve Bigalke von Traktor Wernikow als bester Spieler des Turniers gewürdigt.

Seit 2015 gibt es diese Turniere

Seit 2015 finden sich die Freizeitkicker aus der Region jeweils zu Ostern zu den Turnieren zusammen. „Wir kennen uns alle noch aus der Schule und haben schon früher gemeinsam gebolzt“, sagt Thomas Stintmann. Die Turniere sollen auch den Zusammenhalt fördern und einfach Spaß machen.

Die gute Seele

Ein besonders wichtiger Mann sei dabei Enrico Menzel, die „gute Seele“ der Truppe. Da sind sich alle einig. Er sorgt bei den sportlichen Treffen regelmäßig für die Versorgung. Auch am Samstag stand er am Grill vor dem selbst gebauten Schutzhäuschen auf dem Platz. Von dort aus feuerten die Sportler, die gerade nicht auf dem Platz standen, ihre Mitstreiter an. Da wurde dann sogar das Wetter zur Nebensache.

Ein paar witterungsbedingte Einschränkungen mussten aber doch gemacht werden. „Sonst laufen die Mannschaften auf und stellen sich vor“, berichtete ein Gast. Darauf jedoch wurde diesmal verzichtet. Es ging einfach zum Spiel auf den Platz und wieder herunter.

Von Björn Wagener

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