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Ostprignitz-Ruppin Gartenprojekt soll durchstarten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gartenprojekt soll durchstarten
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02:15 21.04.2017
Das 5000 Quadratmeter große Gelände stellt die Kirche dem Gemeinschaftsgartenprojekt zur Verfügung. Dort sind bereits von der Stadt Kyritz 30 Obstbäume gepflanzt worden. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Marko Geitz, gemeindepädagogischer Mitarbeiter bei der evangelischen Kirche kann nicht nur gut mit Menschen, er ist auch – was Gartenbau betrifft – ein Fachmann. So verwundert es nicht, dass er für ein brachliegendes Gartengelände hinter der Stephanus-Stiftung im Leddiner Weg einen neuen Verwendungszweck erdachte, der beides miteinander vortrefflich verbinden kann: ein interkultureller Gemeinschaftsgarten, also ein Angebot für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer religiösen Überzeugung.

Die Kirche als Eigentümer stellte das rund 5000 Quadratmeter große Gelände zur Verfügung und unterstützt das Projekt auch finanziell. Mitstreiter, die sich fürs Gartenprojekt einsetzen wollen, fand Marko Geitz auch sehr bald und schon im Herbst vergangenen Jahres wurden die allerersten Schritte unternommen, die Idee in die Tat umzusetzen. Ein Teil des verwilderten Gartens wurde gemäht und somit begehbar gemacht. Gut 30 Interessierte kamen damals, als Marko Geitz vor Ort das Projekt vorstellte und man gemeinsam Ideen sammelte.

Pfarrerin Anna Hellmich, Bürgermeisterin Nora Görke, Kirchenratsmitglied Kerstin Streege und Marko Geitz (v.l.) bei der Gartenbesichtigung. Quelle: André Reichel

Den langen Winter über gab es für das junge Projekt eine Zwangspause, doch schon im Frühjahr kam erneut Bewegung in die Sache, als die Stadt Kyritz Ersatzpflanzungen an verschiedenen Stellen, unter anderen auch am Weg, der zu den Projektgärten führt, vornahm. 30 Obstbäume wurden in dem Zuge im Garten als Streuobstwiese angepflanzt.

Am Dienstag schaute sich die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke zusammen mit der Pfarrerin Anna Hellmich und Kerstin Streege vom Gemeindekirchenrat das Gelände an. Marko Geitz berichtete von seinen neuesten Ideen, wie etwa einer Zusammenarbeit mit der Goethe-Grundschule und der Umweltbildungsstätte des Vereins „Stattwerke“.

Interessierte können nächsten Donnerstag von 15 bis 19 Uhr im Garten bei einem Arbeitseinsatz mitmachen. Geräte und Werkzeuge sind selbst mitzubringen.

Von André Reichel

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