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Ostprignitz-Ruppin Gaswerksverein ist zufrieden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gaswerksverein ist zufrieden
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00:19 22.12.2017
Seit dem Sommer waren die alten Asbestplatten vom Dach des Ofenhauses entfernt worden. Eine neue Bitumeneindeckung folgte. Quelle: Matthias Anke
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Neustadt

Damit hatte beim Förderverein zur Erhaltung des Gaswerkes Neustadt schon niemand mehr gerechnet: Seit dem Sommer war das Ofenhaus der alten Industrieanlage eingerüstet. Es sah ganz danach aus, als bliebe das noch ein Weilchen so. „Aber von Montag bis Donnerstag voriger Woche waren zwei junge Handwerker fleißig am Arbeiten und dann war unser Dach fertig“, freut sich Vereinsvorsitzende Gudrun Weiß.

Spätestens damit steht für sie fest: „Unser Verein hatte ein sehr erfolgreiches Jahr.“ Wichtigster Punkt ist dabei sicherlich, dass die Dachflächen des Ofenhauses nun komplett saniert sind. Teilweise waren sie noch mit Wellasbest aus den 80er Jahren gedeckt. „Das ist alles weg und entsorgt“, sagt Gudrun Weiß. Die schwarzen Bitumenbahnen vermitteln wieder den ursprünglichen Eindruck von Anfang des 20.Jahrhunderts.

Ohne Unterstützer liefe nichts

Fast 50 000 Euro haben allein diese Arbeiten gekostet. Das meiste konnte dank Fördermitteln aus dem Eler- und dem Leader-Programm bezahlt werden. „Und unseren Eigenanteil hat freundlicherweise die Erdgas Mark Brandenburg übernommen.“ Das Unternehmen sei ein langjähriger Partner beim Erhalt des technischen Denkmals, betont die Vereinsvorsitzende.

„Genauso wichtig war, dass wir die Beleuchtung im Gasometer erweitern konnten – mit Lottomitteln des Landes und Geld von der Sparkassenstiftung Ostprignitz-Ruppin.“ Die neuen Lampen seien „hell wie der lichte Tag“, schwärmt Gudrun Weiß.

„Der nächste Schritt ist jetzt, dass wir mit der Umsetzung unserer Mitmachausstellung weiterkommen.“ Im Gasometer will der Gaswerksverein künftig die Geschichte der Energieerzeugung veranschaulichen. An zehn Stationen sollen Besucher dabei vieles selbst ausprobieren können – beispielsweise, wie die ersten Menschen Feuer machten.

Kreative Ausstellungsgestalter gesucht

Wegen der neuen Lichtanlage gab es ein paar Verzögerungen. „Aber wir liegen gut in der Zeit“, versichert Gudrun Weiß. Zum Tag des offenen Denkmals im September plane man die Eröffnung. „Für die erste Station haben wird fünf Mitstreiter gewonnen – zwischen sechs und 60 Jahren.“ Der Verein hofft bei der recht anspruchsvollen Ausstellungsgestaltung auf die Unterstützung weiterer handwerklich Begabter und Interessierter.

„Und dann steht immer noch die Erweiterung unserer Flächen an“, sagt die Vereinsvorsitzende. Für die Ausstellungen, das Archiv und die Vereinsarbeit fehle es akut an Platz. „Wir würden uns auch gern einen Versammlungsraum schaffen.“ Erste Schätzungen veranschlagen für die Erweiterung des alten Verwaltungsgebäudes allerdings rund 200 000 Euro. „Da sind wir immer noch am Überlegen, wie sich das umsetzen lässt.“ Vielleicht ergeben sich im Laufe des neuen Jahres da auch neue Perspektiven.

Ab Donnerstag steht im Neustädter Gaswerk aber erst einmal die Weihnachtspause an. „Ab 3. Januar sind wir wieder für unsere Besucher da.“ Geöffnet ist das technische Denkmal dann wie gehabt dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr. Wochenendbesucher sollten sich spätestens freitags um 14 Uhr anmelden (033970/5 11 87).

Von Alexander Beckmann

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