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Ostprignitz-Ruppin „Gaukler Kids“ proben für den großen Auftritt
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Gaukler Kids“ proben für den großen Auftritt
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00:17 05.08.2016
Sieben junge „Bauchtänzerinnen“ studieren verschiedene Schriftfolgen ein. Quelle: Peter Geisler
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Lindow

Für gewöhnlich ist die Lindower Drei-Seen-Schule zu dieser Jahreszeit menschenleer – schließlich sind Sommerferien. Doch mit Beginn des „Gaukler Camps“ am vergangenen Sonntag haben Kinder und Trainer nicht nur die Turnhalle, sondern auch eine Reihe von Klassenräumen in Beschlag genommen. Stühle und Tische stapeln sich auf den Fluren, denn viele der Gruppen benötigen reichlich Platz. 57 Kinder studieren eine Woche lang Akrobatik- und Tanznummern ein, üben Jonglieren oder probieren sich auf dem Einrad aus.

Aus Raum 205 ist neben hellen Kinderstimmen metallenes Rascheln zu vernehmen. Hier hat die Bauchtanzgruppe ihr Quartier aufgeschlagen. Trainerin Anne Köppe zeigt gerade die richtige Hüftbewegung zum „Arabischen Grundschritt“. Das Rascheln stammt von breiten Gürteln, die mit Metallplättchen besetzt sind.

Vom Orient bis nach Hawaii

Vom CD-Spieler setzt orientalische Musik ein, munter tanzen die sieben Mädchen drauf los, lassen bunte Fächer durch die Luft kreisen. Ihr Ziel ist klar: die Abschlussvorstellung am Sonntag. Bis dahin gilt es, die richtigen Abfolgen einzustudieren. Die meisten Kinder tanzen zum ersten Mal auf diese spezielle Weise, erklärt Anne Köppe. „Von meiner festen Gruppe ist nur Emily mit dabei“, erzählt Köppe, die den Ablauf des Gaukler Camps koordiniert und in der Schulzeit in Blumenthal Trainingsstunden gibt. Zur Unterstützung ihrer Bauchtanzgruppe hat sich Anne Köppe für die Woche in Lindow ihre Schwester Johanna dazu geholt. Gemeinsam geben sie Tipps und motivieren ihre Mädels zum Weitermachen. Blumengirlanden und Baströcke führen vom Orient schließlich bis nach Hawaii.

Ein Stockwerk tiefer geben Ingsen und Cindy van Knudsen die Kommandos, aus der Musikanlage ertönen dramatische Klänge. Die beiden Trainer leiten vier Jungs und drei Mädchen zum Pyramiden bauen, Rad schlagen und Handstand an. „Das sind ganz andere Bewegungsabläufe als gewöhnlich“, sagt Ingsen van Knudsen. „Die sorgen für Muskelkater. Wenn man den ganzen Tag trainiert, muss man aufpassen, dass man die Kinder nicht über ihre Grenzen hinaus bringt.“ Schließlich gehe es darum, dass das Neue Spaß mache. Jeremie lockert das kraftvolle Programm auf, indem er Hula-Hoop-Reifen kreisen lässt.

Buntes Freizeitprogramm

Neben den beiden täglichen Trainingseinheiten sorgen die Betreuer von EstaRuppin für eine abwechslungsreiche Freizeit. Am Sonnabend wird das Spielmobil zu Gast sein, abends gibt es DVDs zu sehen. Wenn das Wetter mitspielt, steht außerdem ein gemeinsamer Badeausflug an. „Viele der Kinder sind jedes Jahr hier“, sagt Eva Griffiths vom Gaukler-Duo „Tacki & Noisly“. „Da gibt es beim Wiedersehen ein großes Hallo.“ Fordernd sei die Arbeit mit so vielen Kindern in jedem Fall. – Da kommt die Mittagspause Betreuern wie Teilnehmern gerade recht. Zur Stärkung gibt es Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln. Da kann ja bis Sonntag nichts mehr schief gehen.

Von Mischa Karth

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