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Gebühr für die Biotonne soll sinken

Ostprignitz-Ruppin Gebühr für die Biotonne soll sinken

Das Anschaffen einer Biotonne in Ostprignitz-Ruppin soll günstiger werden. Schon jetzt muss keine Anschlussgebühr gezahlt werden. Demnächst könnte für die Behälter auch die Leerungsgebühr sinken, hieß es beim Wirtschaftsausschuss des Kreistages. Bis es so weit ist, dürfte es aber noch etwas dauern. Zuvor gibt es eine andere Änderung.

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Die Biotonne mit Deckel, der einen Filter und eine Gummilippe hat.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Leerungsgebühr für Biotonnen, die derzeit bei 4,58 Euro für die 120 Liter fassenden Behälter beträgt, könnte noch in diesem Jahr gesenkt werden. Dem müsste aber zuvor der Kreistag zustimmen, sagte Myga Chrzanowski von der Abfallbehörde am Montagabend beim Wirtschaftsausschuss am Montagabend. Demnach ist mit einem Senken der Gebühr nicht vor der Kreistagssitzung Anfang Oktober zu rechnen. Zudem ließ die Sachgebietsleiterin offen, wie teuer künftig die Leerungsgebühr sein könnte.

Ab Sommer auch 60-Liter-Biotonnen

Klar ist hingegen, dass der Kreistag im März über das Einführen von 60-Liter-Biotonnen befinden wird. Dafür gibt es großes Interesse, so Chrzanowski. Bei der Abfallbehörde liegen demnach schon mehrere Anfragen für die kleineren Biobehälter vor. Bei diesen sind lediglich 2,29 Euro je Entleerung zu berappen. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis die 60-Liter-Biotonnen auch bereit gestellt werden können. Denn erst wenn der Kreistag im März „Ja“ zu den kleineren Behältnissen gesagt hat, kann die Verwaltung diese auch ausschreiben und bestellen. Chrzanowski rechnet deshalb damit, dass die ersten 60-Liter-Behälter frühestens ab dem Sommer ausgeliefert werden können. Bis dahin bleibt es bei den 120-Liter-Biotonnen.

Probleme in Rheinsberg

Mit diesen hat die Abfallbehörde durchaus auch „arge“ Probleme, etwa in Rheinsberg. Dort landen in einigen braunen Behältern nicht allein Essensreste, faules Obst und Gartenabfälle wie Laub und Grünschnitt, vielmehr findet sich dort ebenfalls normaler Hausmüll, der in die graue Tonne gehört. Die Behörde überlegt deshalb, ob sie die Biotonnen bei den Haushalten abzieht, die die Behälter wiederholt falsch befüllen. Auf ähnliche Weise haben die Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG) und die Abfallwirtschaftsunion (Awu) bereits im vergangenen Jahr in Neuruppin reagiert. Dort wurden gelbe Tonnen von mehreren Standorten abgezogen, weil in den Behältern regelmäßig nicht nur Verpackungen landeten, sondern ebenfalls Blumen, Elektroschrott, Windeln und anderer Müll.

Von Andreas Vogel

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