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Ostprignitz-Ruppin 30 Neuruppiner erinnern an Emil Wendland
Lokales Ostprignitz-Ruppin 30 Neuruppiner erinnern an Emil Wendland
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02:16 04.07.2015
Am Tatort wurde an Emil Wendland erinnert.  Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

 Mehr als 30, zumeist junge Neuruppiner haben am Mittwochabend im Rosengarten an Emil Wendland erinnert. Der einstige Lehrer, der auf einer Parkbank seinen Rausch ausschlief, war in der Nacht zum 1. Juli 1992 von jungen Neonazis zunächst mit Fäusten und einer Bierflasche traktiert und dann mit sieben Messerstichen getötet worden. Gleichwohl versuchen Neonazis seit einem Jahr, den Tod Wendlands für sich zu instrumentalisieren. Das sei einfach „widerlich“, hieß es. Immerhin hat nach Forschungen des Moses-Mendelsohn-Zentrums jetzt auch das Innenministerium Wendland als Opfer einer rechtsextremen Tat eingestuft (die MAZ berichtete). „Das ist ein gutes Zeichen“, betonte Martin Osinski vom Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“.

Osinski las aus den Urteilen gegen die drei Täter sowie aus dem Untersuchungsergebnis des Mendelsohn-Zentrums vor. Danach wurde mit einer Schweigeminute vor der Gedenktafel für Emil Wendland an den Toten erinnert. Die Polizei sicherte die Veranstaltung mit mehreren Einsatzwagen ab. Grund: Rechtsextreme hatten auf dem benachbarten Schulplatz eine Versammlung angekündigt. Doch bis zum frühen Abend tauchte keiner von ihnen auf.

Von Andreas Vogel

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