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Ostprignitz-Ruppin Gedenken an Opfer des Todesmarsches
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gedenken an Opfer des Todesmarsches
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15:16 18.04.2017
Gedenkveranstaltung im Jahr 2015 im Belower Wald. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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In der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald wird am Freitag, 21. April, ab 14.30 Uhr an den 72. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Todesmarsches aus dem KZ Sachsenhausen erinnert.

An der Gedenkveranstaltung werden auch rund zehn Überlebende des Todesmarsches aus Frankreich, Belarus, Norwegen, Polen, Russland, der Ukraine und Ungarn teilnehmen. Unter den Gästen werden außerdem zahlreiche Angehörige ehemaliger Konzentrationslager-Häftlinge der französischen Amicale sein.

Die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Ulrike Gutheil, der Überlebende Eduard Zimavets aus Weißrussland und Mireille Cadiou, Präsidentin der französischen Häftlingsvereinigung und Tochter des Überlebenden Marcel Siullerot, werden bei der Gedenkveranstaltung am Mahnmal sprechen. Nach den Ansprachen werden Blumen und Kränze niedergelegt.

Öffentliches Zeitzeugengespräch

Im Anschluss daran findet im Veranstaltungsraum ein öffentliches Zeitzeugengespräch mit dem französischen Überlebenden des Todesmarsches, Marcel Suillerot, statt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Open-Air-Ausstellung und das historische Waldgelände zu besichtigen und bei Kaffee und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Gedenkstätte Todesmarsch befindet sich an einem Waldgelände, wo im April 1945 rund 16.000 Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen während der mörderischen Evakuierungsmärsche lagern mussten. Eine Freiluft-Ausstellung informiert über diese Ereignisse.

Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr.

Von MAZonline

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