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Gedenken der jüdischen Familie Calmon

Kyritz Gedenken der jüdischen Familie Calmon

Politiker und Einwohner erinnerten am Donnerstag in Kyritz an die Reichspogromnacht von 1938. Die Gruppe traf sich am Haus in der Prinzenstraße 1, wo einst die jüdische Familie Calmon ein Haushaltswarengeschäft geführt hatte.

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Der Regionalverband der Linken hatte zum Gedenken aufgerufen. Schüler der Diercke-Schule, viele Einwohner und die Bürgermeisterin kamen.

Quelle: André Reichel

Kyritz. An die Reichspogromnacht im Jahre 1938 erinnerten in Kyritz am Donnerstag Politiker und Einwohner. Eingeladen zu der Gedenkveranstaltung hatte der Regionalverband der Linken.

Die Gruppe traf sich am Haus in der Prinzenstraße 1, wo die jüdische Familie Calmon ein Haushaltswarengeschäft geführt hatte. Auf Druck der Nationalsozialisten hatte die Familie im Jahre 1935 ihr Geschäft schließen und Kyritz verlassen müssen. Zwei sogenannte Stolpersteine erinnern an das Schicksal der Familie.

An der Gedenkveranstaltung nahmen die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann und der Stadtverordnete Dieter Groß (beide Die Linke), die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos), einige Mitarbeiter des Rathauses sowie Schüler der Carl-Diercke-Oberschule teil. „Die Erinnerung an die Ereignisse von vor 79 Jahren wachzuhalten, ist sehr wichtig“, sagte die Bürgermeisterin.

Unbekannte stahlen offenbar die niedergelegten Blumen

Empört zeigte sich später Dieter Groß darüber, dass Unbekannte offenbar nach der Veranstaltung die niedergelegten Blumen gestohlen haben.

Von André Reichel

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