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Ostprignitz-Ruppin Vom Zauberlehrling bis zum Hexen-Einmaleins
Lokales Ostprignitz-Ruppin Vom Zauberlehrling bis zum Hexen-Einmaleins
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00:31 25.03.2018
Beim Goethe-Gedenktag an der Grundschule Kyritz,lösten die Kinder Aufgaben rund um den Dichterfürst. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Wieder ein bisschen mehr über Johann Wolfgang von Goethe wissen seit Donnerstag die Kyritzer Grundschüler. Der Dichterfürst ist der Namensgeber der Schule. Alle Klassen beschäftigten sich an seinem Todestag, dem 22. März, mit dem berühmten Mann. Es war der zweite Goethe-Gedenktag in der Schule. „Wir wollen daraus eine Tradition machen“, sagt Schulleiter Holger Wichert.

Schon die Kleinsten wussten eine Menge über Goethe. Sie beschäftigten sich mit seiner Kindheit und malten den Goethe-Kopf an. Ein kleines Frühlingsgedicht wurde abgeschrieben und gestaltet. Außerdem bastelten die Erstklässler Lesezeichen.

Sportliche Übungen in der Turnhalle

In der Turnhalle ging es sportlich zu. Weil es zu Goethes Zeiten noch keine Autos gab, diente ein Kasten als Kutsche. Mit zwei Mann Besatzung ging es einmal durch die Turnhalle. Anschließend wurde gepuzzelt. Der Goethe-Kopf sollte entstehen. Die Sportlehrer hatten sich die Staffelspiele ausgedacht.

Sozialarbeiterin Ursula Kube hatte sich schon 2017 als Goethe verkleidet auf den Weg durch die Schule gemacht. Klar, dass sie auch diesmal unterwegs war. „Ich habe gestaunt, wie viel unsere Schüler schon über den Dichter wissen“, erzählt sie. Die Sechstklässler fotografierte sie anschließend im Goethe-Kostüm als Abschiedsgeschenk für die Grundschulzeit. Wer gerade nicht vor der Kamera stand, gestaltete ein Memory mit bekannten Sprüchen des Dichters oder löste ein Kreuzworträtsel mit Hilfe des Internets.

Der Goethe-Kopf war als Scherenschnitt zusammen zu basteln. Quelle: Sandra Bels

Goethe-Kopf als Scherenschnitt

In der dritten Klasse standen unter anderem das Hexen-Einmaleins und die Biografie von Goethe im Mittelpunkt. „Den Zauberlehrling haben wir uns als Trickfilm gleich zu Beginn angesehen“, sagt Klassenlehrerin Ute Pankow. Der Goethe-Kopf als Scherenschnitt war eine Herausforderung. Er musste nämlich seitenverkehrt zusammengebastelt werden.

Die Schüler der 2. Klasse von Christin Preidel überlegten, wie Goethe zum dem Gedicht die Frösche kam. Danach bekamen sie die einzelnen Zeilen des Gedichtes und mussten sie sortieren.

Schüler legen einen Goethe-Hefter an

Alle gelösten Aufgaben fanden Platz im Goethe-Hefter, den jeder Schüler bis zum Ende seiner Schulzeit zusammenträgt. Schließlich soll jedes Kind wissen, was der Namensgeber gemacht und wo er gewirkt hat. Einen ersten Vorstoß für einen Goethe-Gedenktag gab es bereits vor Jahren, als das Kyritzer Schulhaus 100 Jahre alt wurde. Das Projekt wurde dann aber nicht weitergeführt. Im vergangenen Jahr initiierten es die Lehrer neu und stellten vielfältige Aktionen zusammen.

Von Sandra Bels

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