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Ostprignitz-Ruppin Gefährlicher Fußweg an der Baustelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gefährlicher Fußweg an der Baustelle
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18:07 20.08.2014
Neuruppin

Alle Fahrzeuge werden in Höhe der Zufahrt zum Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz) auf zwei Behelfsspuren um die Baustelle des neuen Kreisverkehrs herumgeleitet, der dort in den nächsten Monaten entsteht. Autos müssen sich zwischen Warnbaken und Trennwänden den richtigen Weg suchen, das verlangt viel Konzentration. Was dabei schnell untergehen kann: Mitten durch das Baustellenwirrwarr führt auch noch ein Fußgängerweg. Noch dazu einer, der nicht einfach zu passieren ist.

Vor allem für ältere Neuruppiner und für Menschen mit Gehproblemen ist es zurzeit sehr schwierig, von der Junckerstraße aus ins Reiz auf die andere Straßenseite zu kommen. Der einzige Weg führt über die Baustelle und mehrere hohe Bordsteinkanten. Zwar hat die Baufirma versucht, den Absatz mit einer Rampe aus Bitumen zu verkleinern. Trotzdem bleibt der Weg schwierig. So schwierig, dass mancher sich gar nicht mehr traut, aus dem Wohngebiet zum Einkaufen zu gehen.

Die Stadtverordnete Rosswieta Funk ist entsetzt. "Das geht überhaupt nicht", sagt sie. Sie selbst kommt zwar über die Straße. "Wenn ich mich beeile", sagt sie. Für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, sei der Weg dagegen fast unpassierbar. Rosswieta Funk erinnert sich an eine ältere Frau, die am Fahrbahnrand stand: "Ich wollte ihr über die Straße helfen, aber die Frau hat abgelehnt. Dann müsste sie ja auch wieder zurück, und das würde sie nicht schaffen."

Zuständig für die Bauarbeiten und damit für den Behelfsfußweg ist Jürgen Franke vom Landesbetrieb für Straßenwesen in Potsdam. Dem war das Problem für Fußgänger so noch nicht bewusst. "Aber wir werden sehen, was wir ändern können", sagt er. Immerhin sollen die Bauarbeiten dort noch bis Ende Oktober dauern. Die Firma soll deshalb versuchen, die notdürftig angelegten Rampen an den Bordsteinkanten flacher zu gestalten, eine Markierung auf der Fahrbahn soll den Fußweg besser erkennbar machen. Ein Notbehelf bleibt der Weg trotzdem. Die einzig sichere Alternative für Fußgänger ist ein Umweg über den Kreisverkehr an der Artur-Becker-Straße. Doch wer Gehprobleme hat, wird die zusätzlichen 400 Meter wohl kaum laufen.

Von Reyk Grunow

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