Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Gefährlicher Hohlraum mitten in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gefährlicher Hohlraum mitten in Wittstock
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:20 07.06.2015
Ein Loch mitten in der Straße. Quelle: Gerd-Peter Diederich
Anzeige
Wittstock

Großes Glück hatte der Fahrer eines Transporters am Freitagabend in der Eisenbahnstraße, Kreuzung Gartenstraße in Wittstock. Bevor er die Kreuzung passierte, sah er rechtzeitig das Loch im Asphaltbelag der Straße und stoppte. Er informierte die Polizei, die bei ihrem Eintreffen nicht schlecht staunte.

Die Beamten standen vor einem vermeintlich kleinen Schlagloch und konnten unter der sich durchbiegenden Asphaltdecke mit ihrer Taschenlanpe doch nicht die gesamte Größe des großen Hohlraumes unter der Fahrbahndecke ausleuchten. Sie sahen einen Kopfsteinplasterhaufen auf dem Grund liegen, die aus dem Asphalt herausgelöst in die Tiefe gefallen waren. „Der Fahrer hat ein unfassbares Glück gehabt“, kommentierte ein Polizist diesen Vorfall.

Kopfsteinpflaster auf dem Grund. Quelle: Gerd-Peter Diederich

Die Wittstocker Feuerwehr wurde zur technischen Unterstützung angefordert, um eine provisorische Straßensperre in dem Gefahrenbereich einzurichten. Dann wurde Bauamtssachgebietsleiter Hans-Joachim Mantey über diesen gefährlichen Schaden informierte. Der besah sich die Stelle und beorderte den Havariedienst vom Wasser- und Abwasserverband Wittstock als dafür zuständig heran. Diese Spezialisten sahen sofort, dass die Reparatur aufwändig und nicht gleich zu schaffen wäre. Sie stellten massive Absperranlagen weiträumig um die Gefahrenstelle. Polizei, Feuerwehr und der Bausachgebietsleiter konnten sich damit dann zurück ziehen. Jetzt muss erst die Ursache gesucht werden, könnte ein kapitaler Rohrbruch der Abwasserhauptleitung in der Eisenbahnstraße sein.

Von Gerd-Peter Diederich

Ostprignitz-Ruppin Komplizierter Einsatz zum "Tag der Deutschen Zukunft“ - Polizei-Fazit zur Neonazi-Demo in Neuruppin

2000 Menschen haben am Samstag gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Neuruppin protestiert. Sitzblockaden versperrten den Teilnehmern aus der rechten Szene den Weg. Wenig später beendete die Polizei den Aufmarsch. Es gab einige Verhaftungen. Aber der "schwierige" Polizeieinsatz war dann noch lange nicht beendet.

08.06.2015
Ostprignitz-Ruppin Hunderte Menschen stellen sich Rechtsextremen in den Weg - Neonazi-Aufmarsch in Neuruppin gestoppt

So hatten sich die Rechtsextremen ihren Aufmarsch in Neuruppin sicher nicht vorgestellt. Nur wenige Hundert Meter konnten sie marschieren, dann mussten sie vor der friedlichen Übermacht der Gegendemonstranten kapitulieren. Die Polizei löste die Veranstaltung auf und eskortierte die Neonazis zurück zum Bahnhof.

06.06.2015
Ostprignitz-Ruppin Maria Furtwängler kommt am Wochenende - Tatort-Dreharbeiten bei Neuruppin

Die Straße von Nietwerder nach Radensleben ist am Sonntag gesperrt. Hintergrund ist ein "Polizeieinsatz", genauer gesagt: es handelt sich um Dreharbeiten für einen "Tatort" mit Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm. Es wird ein recht kniffeliger Fall werden und - Achtung Spoiler! - die Hauptkommissarin in die Welt des Militärs führen.

09.06.2015
Anzeige