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Geflügelpest: weiterer Fall wird bekannt

Neuruppin Geflügelpest: weiterer Fall wird bekannt

Seit sechs Wochen ist der Tierpark Kunsterspring bei Neuruppin inzwischen geschlossen, nachdem dort Ende Januar bei zwei Vögeln gefährliche Geflügelpestviren entdeckt worden waren. Was bisher nicht bekannt war: In Neuruppin gab es in den vergangenen Wochen einen weiteren Fall dieser Seuche und zwar mitten in der Stadt.

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Für Geflügel gilt nach wie vor die Stallpflicht. Die Kreisverwaltung hofft, sie im April aufheben zu können.

Quelle: dpa

Neuruppin. Wenn alles gut läuft, könnte der Tierpark Kunsterspring wahrscheinlich Ende kommender Woche wieder öffnen. Davon geht zumindest die Kreisverwaltung in Neuruppin aus, die Ende Januar die Schließung verfügt hatte.

In der nächsten Woche sollen weitere Proben von Vögeln aus dem Tierpark auf Geflügelpestviren untersucht werden. Wenn die Fachleute beim Landeslabor keine Erreger der hoch ansteckenden Krankheit entdecken, „kann der Tierpark günstigenfalls ab zirka 18. März wieder öffnen“, teilte Kreissprecherin Britta Avantario am Freitag auf Nachfrage mit.

Inzwischen ist der Tierpark seit sechs Wochen für Besucher gesperrt. Das Veterinäramt des Kreises hatte die Schließung zur Sicherheit angeordnet, nachdem Ende Januar im Tierpark bei zwei Hähnen Geflügelpestviren des Stamms H5N8 nachgewiesen worden waren. 90 Vögel mussten damals sofort getötet werden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Veterinäramt hat keinen Sperrkreis eingerichtet

Inzwischen wurde bekannt, dass es neben diesem wenigstens einen weiteren Fall von Geflügelpest in Neuruppin gab. Das sagte Vize-Landrat Werner Nüse überraschend am Donnerstag im Kreistag.

Demnach wurden bereits in der zweiten Februarhälfte mitten in Neuruppin eine tote Möwe und eine tote Wildgans gefunden. Auch sie waren mit Geflügelpest infiziert. Anders als bei den Funden in Kunsterspring, Heiligengrabe und bei Kyritz hat das Veterinäramt in diesem Fall keinen Sperrkreis um den Fundort der toten Vögel eingerichtet. Davon habe man abgesehen, weil der Fundort zum einen mitten in der Stadt lag, und es sich zum anderen um infizierte Wildvögel handelte, die bereits an sehr vielen Orten in Deutschland entdeckt wurden, heißt es nun.

Die Kreisverwaltung weist auch darauf hin, dass für Geflügel nach wie vor die Stallpflicht gilt. Das Veterinäramt hofft, sie im April aufheben zu können, hieß es am Freitag.

Von Reyk Grunow

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