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Ostprignitz-Ruppin Gehweg als Stolperstein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gehweg als Stolperstein
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00:20 06.01.2018
Der Gehweg vor der Kirche in Fretzdorf ist stark beschädigt. Er sollte endlich saniert werden, sagt Ernst Schick aus dem Dorf. Quelle: Björn Wagener
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Fretzdorf

Löcher, Dellen, poröse Oberfläche: Der Beton-Gehweg vor der Kirche in Fretzdorf ist stark beschädigt und deshalb nicht mehr für jeden problemlos zu benutzen. Für ältere Menschen, die mit einem Rollator unterwegs sind oder eine ähnliche Gehhilfe benötigen, bedeute das eine zum Teil unüberwindbare Hürde. Darauf weist Ernst Schick aus dem Ort hin. Er hatte sich zuvor an das Lesertelefon der MAZ gewandt.

„Die Löcher sind so groß, dass man zum Teil schon eine Zigarettenschachtel hineinstecken kann.“ Deshalb steht für ihn außer Frage: „Dieser Weg ist für manche Menschen überhaupt nicht mehr zu benutzen.“ Vielmehr müssten sie auf die Straße ausweichen, was wiederum mit zusätzlichen Gefahren verbunden sei. „Und hier sind oft Leute unterwegs, um Veranstaltungen in der Kirche zu besuchen.“ Deshalb müsse unbedingt etwas unternommen werden, fordert Ernst Schick. Er ärgert sich vor allem auch deshalb über diesen Zustand, weil er längst beseitigt sein sollte. „Der Bürgermeister hat bei einer Ortsbegehung versprochen, dass der Gehweg bis April 2017 saniert wird. Aber bisher ist nichts passiert.“

Stadt kündigt Abhilfe an

Das könnte sich in diesem Jahr aber tatsächlich ändern. Wittstocks Stadt-Sprecher Jean Dibbert bestätigt, dass dafür Geld im Haushalt für 2018 eingestellt worden seien. Auch der Stadt sei klar, dass dort Handlungsbedarf besteht. „Der Gehweg müsste erneuert werden. Allerdings werden die Anlieger dann auch an den Kosten beteiligt.“ Es habe in der Vergangenheit im Dorf auch einmal die Idee gegeben, den Weg in Eigenregie wieder herzustellen. Der gut gemeinte Vorschlag berge jedoch auch das Problem der Gewährleistung. Sollten hinsichtlich der qualitativen Ausführung der Arbeiten Ansprüche geltend gemacht werden, wäre womöglich niemand haftbar, so Jean Dibbert.

Von Björn Wagener

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