Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Geld für Freibad und Brücke bewilligt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Geld für Freibad und Brücke bewilligt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:43 14.11.2017
Seit dem Saisonende 2014 ist das Neustädter Freibad geschlossen. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Nach langer Vorbereitung wird die Stadt Neustadt zwei wichtige Projekte nun wohl wirklich in die Tat umsetzen können. Wie Amtsdirektor Dieter Fuchs kürzlich informierte, liegen inzwischen Fördermittelbescheide für das Neustädter Freibad und für die Jäglitzbrücke bei Schwarzwasser vor.

Der größte Brocken ist dabei definitiv das Freibad. Laut Fuchs geht es um rund 592 000 Euro. Dreiviertel der Summe sollen nun über das Leader-Programm aus EU-Kassen kommen.

Ausschreibung zum Jahresbeginn

„Das soll 2018 fertig werden“, kündigt der Amtsdirektor an. „Wir hatten eine erste Zusammenkunft mit dem Planungsbüro und dem Bürgermeister. Anfang Januar wollen wir die Ausschreibung starten.“ Zu diesem Zeitpunkt gebe es eine gewisse Aussicht auf halbwegs günstige Preise. „Wir hoffen zumindest, dass die Auftragsbücher der Firmen noch nicht so voll sind.“ Mit einer Wiederöffnung des Bades zur Saison 2018 wird es aber wohl nichts werden.

Ende 2014 hatte die Stadt die Anlage geschlossen, um die Modernisierung vorzubereiten. Anlass waren der Reparaturbedarf und die rapide ansteigenden Betriebskosten. Zuletzt musste die Kommune rund 140 000 Euro im Jahr zuschießen. Durch eine Umgestaltung zum Naturbad, so die Hoffnung, soll sich dieser Betrag künftig nahezu halbieren. Die anfänglichen Pläne mussten aus Kostengründen deutlich beschnitten werden. Das Verfahren bis zur Fördermittelbewilligung zog sich ebenfalls hin. Immerhin liegt aber die Baugenehmigung schon vor.

Betrieb bereitet noch Kopfzerbrechen

Das Amt Neustadt beteiligt sich an dem Vorhaben für die städtische Anlage und übernimmt den Eigenanteil an den Baukosten. Eine komplette Übergabe des Freibades in die Regie des Amtes scheiterte allerdings am Widerstand der anderen Amtsgemeinden. So sucht die Stadt Neustadt nach wie vor nach Wegen, um die laufenden Betriebskosten künftig zu bewältigen. Denn auch das künftige Naturbad wird dauernden Aufwand erfordern.

Der hölzerne Aufbau der Brücke bei Schwarzwasser soll durch Beton ersetzt werden. Quelle: Alexander Beckmann

Eben diesen ständigen Aufwand hofft Neustadt beim zweiten Förderprojekt, der Brücke bei Schwarzwasser, deutlich zu vermindern. Die Holzkonstruktion hatte in den vergangenen Jahren zunehmend Sorgen verursacht. Ihre Tragfähigkeit galt als eingeschränkt. Ende 2016 waren dann aber ebenfalls über das Leader-Programm Fördermittel in Aussicht gestellt worden. Neustadt und Sieversdorf-Hohenofen – beide Kommunen teilen sich die Brücke – entschieden daraufhin, Nägel mit Köpfen zu machen. Statt einer bloßen Reparatur von deutlich begrenzter Haltbarkeit beschlossen sie eine deutlich stabilere Konstruktion aus Beton. Damit soll die Brücke auch für schwere Landwirtschaftsfahrzeuge nutzbar bleiben. Einen Fertigstellungstermin gibt es noch nicht. Auf jeden Fall will man im kommenden Jahr an die Arbeit gehen. Amtsdirektor Dieter Fuchs teilt mit: „Es ist keine lange Bauzeit vorgesehen.“

Der Förderantrag wurde jedenfalls gestellt und ist inzwischen positiv beschieden. Für den Umbau sind 162 500 Euro veranschlagt. Den kommunalen Eigenanteil von 25 Prozent wollen Neustadt und Sieversdorf-Hohenofen gemeinsam aufbringen.

Von Alexander Beckmann

Die alte Schlosserei auf dem Bahngelände in Wittstock soll ab 2020 den Jugendclub der Stadt beherbergen. Über den Stand der Planungen informierte Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben beim Kulturausschuss am Montagabend. Die Zukunft des angrenzenden Lokschuppens, in dem ursprünglich eine Kalthalle entstehen sollte, ist derzeit aber ungewiss.

28.04.2018

Tempo 30 gilt für Brummifahrer in Sewekow, doch viele halten sich nicht daran. Die Straßenführung im Dorf ist kurvenreich – drei unübersichtliche Abschnitte ziehen sich durch den Ort. Einwohner fordern deshalb schon lange Verkehrskontrollen und Tempo 30 für alle Fahrzeuge.

14.11.2017

Ralf Reinhardt (SPD) will im nächsten Jahr in Ostprignitz-Ruppin erneut für das Amt des Landrates kandidieren. Am Montagabend hat der Vorstand des SPD-Unterbezirkes Reinhardt einstimmig als Kandidaten nominiert. Die CDU und die Linken haben noch keinen Bewerber. „Wir gucken in Ruhe“, sagte CDU-Mann Sebastian Steineke.

17.11.2017