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Geld für Neustädter Kitas

Investitionen möglich Geld für Neustädter Kitas

Die Stadt Neustadt kann jetzt gut 440 000 Euro in die weitere Sanierung ihrer beiden Kindertagesstätten investieren. Seit der vergangenen Woche liegt ein entsprechender Fördermittelbescheid vor. Das Geld soll gleichmäßig auf beide Einrichtungen verteilt werden.

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Ist erst einmal wie jetzt geplant die Fassade hergerichtet, stehen in der Kita Spiegelberg keine ganz großen Investitionen mehr an.

Quelle: Foto: Beckmann

Neustadt. Für Neustadt war es zuallererst mal eine gute Nachricht: Mitte des Monats erhielt die Stadt einen Zuwendungsbescheid über 398 000 Euro für die weitere Sanierung der beiden kommunalen Kitas. Grundlage ist das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz. Zusammen mit einem Eigenanteil, den die Stadt mit Hilfe eines Ausgleichsfonds des Landes begleichen will, kommen gut 440 000 Euro zusammen.

Vor einer Woche hatten der Bau- und der Sozialausschuss der Stadtverordneten gemeinsam darüber beraten, wie das Geld am sinnvollsten eingesetzt werden soll. Auch die Kita-Leitungen wurden mit einbezogen. Denn fest steht: Auch diese Summe reicht noch nicht aus, um die Modernisierung vollständig abzuschließen. Vor allem für die Kita Köritz ist dafür noch ein Betrag in siebenstelliger Höhe im Gespräch.

Am Montag beschloss die Stadtverordnetenversammlung nun, das jetzt verfügbare Geld nahezu zu gleichen Teilen an beide Einrichtungen zu vergeben. In der Kita Köritz sollen für 224 000 Euro unter anderem ein Gruppenraum im Obergeschoss geteilt und komplett renoviert sowie ein Gruppenraum, ein Mehrzweckraum und ein Waschraum im Erdgeschoss hergerichtet werden. Außerdem sind Arbeiten an Türen und Fenstern, an der Alarmanlage und an der Notbeleuchtung geplant.

Im Spiegelberg werden knapp 216 000 Euro vor allem für die Wärmedämmung des Gebäudes aufgewendet. Zudem steht die teilweise Erneuerung der Einzäunung auf dem Plan.

„Es ist das vollzogen worden, was wir gemeinsam besprochen haben, nämlich die Aufteilung der Summe auf beide Einrichtungen“, konstatierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl Tedsen zufrieden.

Alexander Jachmann (Linke) zeigte sich von eben dieser gleichmäßigen Aufteilung allerdings enttäuscht. Schließlich sei der Investitionsbedarf in Köritz viel höher als im Spiegelberg.

Das stimme zwar, erklärte Amtsdirektor Dieter Fuchs, jedoch habe man die Komplettierung der Wärmedämmung an der Kita Spiegelberg für sehr dringlich gehalten. Alexander Bleick (CDU) verwies darauf, dass schließlich alle Beteiligten sich für diese Lösung ausgesprochen hätten: „Der Konsens der beiden Kita-Leitungen ist mir sehr wichtig.“

Viele grundlegende Einwände hatte Franziska Ball (Linke). Sie hält die zu Grunde gelegten Kostenvoranschläge für viel zu hoch. „Bei diesen Summen im öffentlichen Sektor kriege ich ’nen Hals.“ Und: „Mit dem Geld, das wir bekommen, müssen wir verantwortungsvoll umgehen.“

Dem mochte Amtsdirektor Fuchs nicht widersprechen. Jedoch beruhten die Berechnungen auf den Ergebnissen vergangener Ausschreibungen. Die Angebote der Baufirmen für das aktuelle Vorhaben blieben natürlich abzuwarten. Karl Tedsen mahnte in dem Zusammenhang: „Wir kriegen in diesem Jahr keine weiteren Fördermittel für die Kitas.“

Von Alexander Beckmann

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