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Land macht Geld für Schulsanierung locker

Wittstock Land macht Geld für Schulsanierung locker

Es kam kurzfristig aber es trifft in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) dennoch auf offene Ohren: Das Förderangebot des Landes Brandenburg für die Verbesserung der Schulinfrastruktur. Es könnte eine maximale Finanzspritze von 1,3 Millionen Euro für die Sanierung von Wittstocker Schulen und Turnhallen bedeuten. Die Stadt hat schon konkrete Objekte ins Auge gefasst.

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Das Wittstocker Gymnasium soll bis 2019 ohnehin eine Sanierung erfahren. Durch das Förderprogramm werden nun Maßnahmen im größeren Umfang und für weitere Objekte möglich.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Eigentlich sollte der Finanzausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend über Geld befinden, mit dem Investitionen angeschoben werden können. Der Punkt wurde jedoch auf Bitten von Wittstocks Kämmerin, Birgit Schmidt, vertagt. Grund dafür war das neue Programm des Landes Brandenburg, das die Förderung der Schulinfrastruktur in finanzschwachen Kommunen vorsieht.

„Wir sind mit auf der Liste solcher finanzschwachen Kommunen“, erklärte Birgit Schmidt den Ausschussmitgliedern. Immerhin sehe das Programm für die Stadt eine Förderung mit maximal gut 1,3 Millionen Euro vor. Sanierungsprojekte könnten dadurch mit bis zu 90 Prozent der Kosten bezuschusst werden. Den Eigenanteil von 144 000 Euro müsse die Stadt aber selbst aufbringen.

Drei Immobilien in engerer Auswahl

„Wir haben noch 132 000 Euro aus dem Haushaltsrest übrig“, informierte die Kämmerin. Zur Vervollständigung der Eigenbeteiligung erhoffe sie sich Unterstützung durch das Land. „Ansonsten müssen wir sehen, wo wir an anderer Stelle etwas abknapsen können“, so Birgit Schmidt im MAZ-Gespräch.

Die Förderung könne ausschließlich für Schulen und mit ihnen verbundenen Objekte wie Kitas oder Turnhallen verwendet werden. Die Stadtverwaltung habe nun drei Objekte für eine Sanierung vorgesehen: das städtische Gymnasium, dessen Sanierung ohnehin geplant war, die Waldring-Grundschule und die Turnhalle der Polthier-Oberschule. „Was an den Gebäuden genau passieren soll, lassen wir gerade prüfen“, sagte die Kämmerin.

Schulumzug erst in einigen Jahren

Denn es ist Eile geboten. Obwohl die Stadt erst im vergangenen Monat über die Fördermöglichkeit unterrichtet worden war und die Richtlinien dazu erst in diesem Monat beschlossen wurden, muss sie den Förderantrag bis zum 30. April einreichen. Das ist sehr ambitioniert, wie auch die Ausschussmitglieder am Dienstag feststellten.

Finanzausschussmitglied Angelika Noack verwies in dem Zusammenhang darauf, dass die Polthierschule ohnehin bald in neue Räumlichkeiten, nämlich die alte Tuchfabrik am Dosseteich, umziehen werde. „Wozu dann noch die Turnhalle sanieren“, wollte sie wissen. Der sachkundige Einwohner Ralf Zauft verwies jedoch darauf, dass der Umzug erst in einigen Jahren stattfinden würde und die Halle bis dahin weiterhin für den Schulsport genutzt werde – also dringend einer Sanierung bedürfe.

Nicht viel Zeit für die Gutachten

Dass die Förderung nach Antragstellung nicht stattfinden wird, davon geht Birgit Schmidt, wie sie am Mittwoch sagte, nicht aus. Im Ausschuss hatte sie nämlich noch auf die geplante Förderung für Sanierungsmaßnahmen an der Kita Waldring erinnert, wobei dieser Antrag allerdings nicht berücksichtigt worden war.

Die nächsten Schritte werden der Kämmerin zufolge die Gutachten zu möglichen Sanierungsabschnitten an besagten drei Objekten sein. Bevor der Antrag gestellt werde, würde er aber auf jeden Fall den Stadtverordneten vorgelegt werden.

Von Christian Bark

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