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Geld für private Waldbesitzer

Neue Förderrichtlinien Geld für private Waldbesitzer

Das Land Brandenburg gewährt Zuwendungen zu forstwirtschaftlichen Vorhaben privater Waldbesitzer, die im besonderen Interesse des Landes sind. Dazu gehört etwa, aus Monokulturen wieder stabile Laub- und Mischbestände zu machen. Darüber informierte das zuständige Ministerium in der Waldarbeitsschule Kunsterspring.

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Waldarbeiter in Kunsterspring.

Quelle: Peter Geisler

Kunsterspring. Rund 50 private Waldbesitzer und Forstbetriebsgemeinschaften waren zu der Informationsveranstaltung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg in die Waldarbeitsschule Kunsterspring gekommen. Es ging um Zuwendungen zu forstwirtschaftlichen Vorhaben, die das Land Brandenburg für den jetzigen Förderzeitraum bis 2020 gewährt. Welche das sind und wie man sie bekommt, zu diesem Fragen standen Carsten Leßner, Referatsleiter Wald- und Forstwirtschaft, und der Leiter der Bewilligungsbehörde Forst, Lars Boge, Rede und Antwort.

Das Ziel, so Leßner, ist die Entwicklung stabiler, standortgerechter Wälder unter Berücksichtigung der ökologischen und ökonomischen Leistungsfähigkeit.

Ein Schwerpunkt der Richtlinie ist die Förderung der Umstellung auf naturnahe Waldwirtschaft in stabile Laub- und Mischbestände, daneben Maßnahmen zur Vorbeugung von Waldbrandschäden. Das sind neben Löschwasserentnahmestellen auch die Instandsetzung von Waldwegen. Völlig neu, so Leßner, ist die Förderung von Beratungsleistungen privater Anbieter insbesondere zu Bewirtschaftungsmethoden des Waldes. Das Geld kommt dem Berater, der auch den Antrag stellen muss, zugute, nicht dem Waldbesitzer.

Gefördert werden auch die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. Ihre wichtigsten Aufgaben sind das Erreichen einer stabilen Marktposition zur Umsatzsteigerung sowie die Vermarktung von Holz. 70 Prozent des Waldes in Brandenburg ist in privater Hand, so Boge. Für ihn ist Förderung etwas Gutes. „Dadurch kann der Staat Dinge, die er für wichtig erachtet, durch finanzielle Anreize in die Wege leiten.“ Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen aus für 10 000 Hektar Waldumbau, 600 Kilometer Wegeinstandsetzung und 150 Löschwasserentnahmestellen.

Für die gesamte Förderperiode bis 2020 stehen 20 Millionen Euro für die Umstellung auf naturnahe Waldwirtschaft zur Verfügung. Voraussetzung, um an Fördermittel zu kommen, ist zunächst ein schriftlicher Antrag. Derzeit liegen der Behörde 150 Anträge mit einem Volumen von insgesamt 1 Million Euro vor.

Hinweis: Die Bewilligungsbehörde sitzt in Templin und in Karnzow bei Kyritz. Weitere Informationen gibt es unter www.forst.brandenburg.de.

Von Dagmar Simons

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