Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Geld fürs Feuerwehrhaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Geld fürs Feuerwehrhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:39 14.03.2017
Die Stadtvertreter haben jetzt den vom Rathaus vorgeschlagene Haushaltsentwurf ohne Änderungen bestätigt. Eines der größten Projekte ist der Feuerwehrhausbau in Flecken Zechlin Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Für das neue Feuerwehrhaus in Flecken Zechlin sieht es wohl gut aus. Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau berichtete jedenfalls in der Stadtverordnetenversammlung am Montagabend, dass die Kommune es in das kommunale Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg (Kip) geschafft hat, aus dem Potsdam bis 2019 15 Millionen Euro für die Feuerwehrinfrastruktur ausgeben will – und zwar auf einen der vorderen Plätze. „Das Programm ist vielfach überzeichnet“, so Rau. Die Stadt sei aber nun auf der Liste mit hoher Priorität. „Dafür haben Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal und Stadtbrandmeister Fred Kuball ziemlich dicke Bretter bohren müssen.“ Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Stadt für die Eine-Million-Euro-Investition in Flecken Zechlin eine Unterstützung von 388 000 Euro aus diesem Fonds erhält. Unklar sei aber immer noch, wo das Gebäude errichtet werden soll.

Das Projekt gehört zu den größten im Etat der Kommune in diesem Jahr, der ebenfalls am Montag verabschiedet wurde. Änderungen zum bisherigen Haushaltsplan gab es nicht mehr – obwohl einige Ortsteile mit dem von der Verwaltung ausgearbeiteten Etat-Entwurf nicht einverstanden waren. In der Stadtverordnetenversammlung versuchte allerdings nur noch der fraktionslose Wilfried Schmidt aus Flecken Zechlin zwei Änderungen durchzusetzen. Er wollte, dass die Stadt in diesem Jahr doch noch Geld für den neuen Rundweg Freie Heide ab Neu Lutterow sowie für den Bebauungsplan in Flecken Zechlin locker macht.

Bei dem Rundweg gebe es eine neue Entwicklung, sagte daraufhin Rau. So müsste die Stadt eine Untersuchung zur Bodenbelastung machen und die Flächen auf eigene Kosten beräumen lassen. „Wenn es um solche vermutlich sechsstelligen Beträge geht, dann ziehe ich meinen Antrag zurück“, erwiderte Schmidt. Bei der B-Plan-Forderung bleibe er aber. Kämmerer Andreas Neubert führte zuvor aus, dass die Aufstellung eines solchen Plan aktuell nicht zwingend erforderlich sei. „Er ist keine zwingende Voraussetzung für den Bau des neuen Feuerwehrhauses“, so Neubert. Angesichts der Flut von Bauanträgen in dem Dorf aber sinnvoll, sagte Schmidt. Die Stadtverordneten lehnten die Forderung mehrheitlich ab und beschlossen den Gesamthaushalt mit seiner Rekordinvestitionssumme von 4,7 Millionen Euro ebenfalls mit großer Zustimmung. ca

Von Celina Aniol

Ostprignitz-Ruppin Aufregung, deutliche Worte und eine mögliche Beleidigung - Fast-Eklat unter Stadtvertretern in Rheinsberg

Wieder einmal bewiesen die Rheinsberger, Stadtvertreter wie sehr die Fronten zwischen den großen Parteien und der Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP verhärtet sind. Das führte am Montagabend fast zu Suspendierung des Stadtverordnetenvorstehers.

17.03.2017

Ein selbst geschneidertes Kleid für die Roman-Figur Claire, 25 Claire-Illustrationen, ein Claire-Film und viel Hintergrundwissen über Claire-Vorbild Else Weil – das ist das Rezept für eine gelungene Ausstellung, die seit gestern im Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Museum gezeigt wird. Zusammengestellt haben die Zutaten drei Schülerinnen aus Neuruppin.

14.03.2017

Der Friedrich-Ebert-Park in Wittstock wird zurzeit grundlegend in Form gebracht. Büsche und Bäume werden konsequent zurückgeschnitten. Das alles verlangt Gärtnermeister Bernd Haase und seinen Mitarbeitern einiges ab.

14.03.2017