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Geld fürs Strandbad, Uferweg muss warten

Wusterhausener Verwaltung arbeitet an Investitionsliste 2014 Geld fürs Strandbad, Uferweg muss warten

Der marode Steg und die raue Rutsche im Wusterhausener Strandbad könnten bald der Vergangenheit angehören. Auf der Investitionsliste der Gemeindeverwaltung für 2014 stehen umfangreiche Erneuerungsarbeiten. 

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Laubbedeckt: der Uferweg am Klempowsee.

Quelle: Axel Knopf

Wusterhausen. Der marode Steg und die raue Rutsche im Wusterhausener Strandbad könnten bald der Vergangenheit angehören. Auf der Investitionsliste, an der derzeit die Wusterhausener Gemeindeverwaltung arbeitet und die im November in den Fachausschüssen diskutiert werden soll, steht die Erneuerung von mehreren Stegabschnitten sowie die Instandsetzung des Sprungturms, des -bretts und der Rutsche. Dafür werden voraussichtlich insgesamt 175000 Euro benötigt. Gemeindevertreter hatten in der Vergangenheit diese Investitionen mehrfach angemahnt. Bis zum Beginn der nächsten Badesaison sollen die Erneuerungen erfolgen.

Eigentlich wollte die Gemeinde 2014 nicht nur ins Strandbad, sondern auch in die Befestigung des Seeufers und des Uferwegs investieren. Doch daraus wird zumindest vorerst nichts. "Es sind keine Fördermittel mehr vorhanden", erklärt Bürgermeister Roman Blank. Deshalb, so schlägt er vor, sollte das Vorhaben lieber verschoben werden. Die Neugestaltung des Seeumfelds ist ihm aber wichtig, um den Tourismus zu fördern. Blank verweist auf große private Investitionen, wie die Sanierung des Stadtsaals in Wusterhausen oder die Eröffnung des neuen Hotelrestaurants "Villa Meehr" im benachbarten Bantikow, die in diesem Bereich erfolgten.

Die dominierende Baumaßnahme innerhalb der Gemeinde wird nächstes Jahr die Dorferneuerung in Barsikow sein, wo es erhebliche Verzögerungen gibt. Erst 317000Euro von den geplanten 1,5Millionen Euro wurden verbaut. "In Barsikow wollen wir 2014 richtig ranklotzen. Die Einwohner sollen nicht zu lange unter dem Straßenbau leiden", sagt Roman Blank. Darüber hinaus gibt es noch weitere wichtige Vorhaben: Beispielsweise den Umbau der alten Grundschule zur Kindertagesstätte sowie Umbauten im Hortbereich der Astrid-Lindgren-Grundschule.

Welche Maßnahmen am Ende realisiert werden und ob noch andere Projekte hinzukommen, darüber entscheiden die Gemeindevertreter. "Wir haben lediglich unsere Vorschläge aufgelistet", sagt Blank. Er hofft, dass im Dezember der Haushalt für das nächste Jahr beschlossen wird.

Von Axel Knopf

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