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Geld in Sicht für die Halle der Linumer Feuerwehr

Gemeinde wartet auf Förderung Geld in Sicht für die Halle der Linumer Feuerwehr

Noch ist nichts besiegelt. Allerdings stehen die Chancen, dass die Gemeinde Fehrbellin Fördergeld für den Abriss und den Neubau der maroden Linumer Feuerwehr-Fahrzeughalle bekommt, ganz gut, schätzt die Bürgermeisterin. Die Unterstützung für das Projekt, das rund 165 000 Euro kostet, soll aus dem Programm Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit fließen.

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Die Feuerwehr-Fahrzeughalle in Linum ist marode.

Quelle: Foto: Peter Geisler

Linum. Nach wie vor ist die Feuerwehr-Fahrzeughalle in Linum in einem erbärmlichen Zustand: Der Mörtel ist dort so stark abgebröckelt, dass viele Steine nur noch lose aufeinanderliegen. Doch nun gebe es Hoffnung, dass das Gebäude, das direkt an das Gemeindehaus grenzt, tatsächlich bald abgerissen und dann neu gebaut werden kann, sagt Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke. Denn nach Gesprächen mit dem Fördergeldgeber sei der Gemeinde signalisiert worden, dass es für ihr Projekt ganz gut aussieht.

165 000 Euro hat die Kommune für die Arbeiten an dem Gebäude im Haushalt eingestellt. Um Unterstützung bei dem Vorhaben hat sie sich gleich bei mehreren Partnern beworben. Die Fast-Zusage gibt es jetzt beim Bund-Länder-Programm Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit (KLS). Die Vorgespräche liefen laut Ute Behnicke mit dem zuständigen Infrastrukturministerium sowie dem Landesamt für Bauen. Wenn Fehrbellin KLS-Mittel erhält, muss die Kommune nur ein Drittel der Kosten selbst tragen; die anderen zwei Drittel spendieren Bund und Land. Dass es mit den Bauarbeiten in Linum noch 2016 losgeht, davon geht die Bürgermeisterin aber nicht aus. „Ich wäre schon glücklich, wenn wir in diesem Jahr einen Bewilligungsbescheid bekommen“, sagt die Gemeindechefin.

Die Schäden an der Fahrzeughalle sind schon beim Bau Mitte der 1990er Jahre entstanden. Das haben Untersuchungen eines Gutachters ergeben, den die Gemeinde beauftragt hatte. Das Problem: Die Baufirmen haben Materialien benutzt, die nicht zueinander passen. In Folge entstanden an den Wänden Risse, die im Laufe der Jahre immer größer wurden und sich immer weiter ausbreiteten. Die Gemeinde wollte zuerst die Unternehmen zur Verantwortung für den Pfusch am Bau ziehen. Weder diese noch der Bauleiter sind für die Gemeinde mehr greifbar gewesen (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

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