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Ostprignitz-Ruppin Geldsegen für Jugendwehr Dreetz-Giesenhorst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Geldsegen für Jugendwehr Dreetz-Giesenhorst
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02:15 15.02.2016
Marko Abend von der Raiffeisenbank überreichte Jugendwartin Doreen Erpen das Geld. Quelle: Matthias Anke
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Dreetz

Der Erlös der im vergangenen Herbst in der Raiffeisenbank gestarteten Spendenaktion zum neuen Heimatkalender kommt der Jugendfeuerwehr Dreetz-Giesenhorst zugute. Marko Abend von der Neustädter Bankfiliale überreichte das Geld dazu der Jugendfeuerwehrwartin Doreen Erpen: knapp 250 Euro.

„Wir machen das seit einigen Jahren schon und bedenken damit jedes Mal eine andere Einrichtung für Kinder oder eine Gruppe. Zuletzt waren es die Kitas, aber auch das Arboretum hier bei Dreetz war schon dabei“, erzählte Marko Abend. „Das ist eine Menge Geld, und zwar mehr als die Hälfte von dem, was wir vom Amt für die Kinder im ganzen Jahr erhalten. Das sind nämlich 450 Euro“, freute sich Ortswehrführer Thomas Dalchow. Denn nicht nur Malblöcke beispielsweise lassen sich damit nun in Hülle und Fülle anschaffen, sondern auch neues Lehrmaterial. Die Arbeit der Jugendwehr besteht laut Dalchow schließlich nur zu 60 Prozent aus „Spiel und Spaß“, die restlichen 40 Prozent gelten der feuerwehrtechnischen Ausbildung.

Mitgliederzahl der Jugendwehr Dreetz-Giesenhorst schwankt um die 20

Ab einem Alter von sieben Jahren kann in Dreetz mitgemacht werden. Trotz allem, was die Kinder und Jugendlichen lernen, ist die reguläre Grundausbildung aber erst ab einem Alter von 16 Jahren möglich. Wer 18 Jahre alt wird, kann in den aktiven Dienst übertreten und darf dann auch zu Einsätzen mitfahren. „Wir haben in den letzten fünf Jahren acht Jugendwehrmitglieder in den aktiven Dienst stellen können“, sagte Doreen Erpen. Seit fünf Jahren gibt es diese Nachwuchstruppe so auch erst. Es hatte sich als effektiv erwiesen, die Giesenhorster und Dreetzer Kinder und Jugendlichen damals so zusammenzuführen.

Waren es einst 18 Mitglieder, gab es 2014 sogar 23, voriges waren es 20, und jetzt sind es nur noch 19. „Das ist für uns kein Grund zur Sorge. Die Zahl pendelt halt um die 20 herum“, sagt Wehrführer Dalchow. Problematischer werde es immer erst dann, wenn jemand auswärts arbeitet oder für Studium, Ausbildung oder Job die Region verlässt – und damit in aller Regel auch die Feuerwehr.

Die Zwischendecke zum Dachstuhl, in dem ein Schulungsraum entstehen soll, ist großflächig entfernt. Der Zustand einiger Holzbalken verdeutliche: Es ist höchste Eisenbahn für die Sanierung dieses Dreetzer Feuerwehrgerätehauses. Quelle: Matthias Anke

Dabei verbessern sich die Bedingungen für die Dreetzer Wehr mit ihren derzeit 27 aktiven Leuten gerade so sehr, wie in den vergangenen mehr als 100 Jahren nicht. Denn es wird ein neues Fahrzeug erwartet, wofür das gesamte, im Jahr 1910 aus Backsteinen errichtete Gerätehaus umgebaut wird. Bei dieser Gelegenheit entsteht schließlich nicht nur ein Anbau für eine größere Stellfläche, sondern das Dachgeschoss wird in einen Schulungsraum verwandelt. In Eigenleistung haben die Dreetzer schon viel vorbereitet. Lange genug mussten sie auf die Baugenehmigung bekanntlich warten.

Von Matthias Anke

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