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Geldstrafe für Hasskommentar

Neuruppin Geldstrafe für Hasskommentar

Ein 56-jähriger, bei Neustadt lebender Mann ist wegen eines Hasskommentars im sozialen Netzwerk Facebook zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. In seinem Kommentar zu einem Fernsehbeitrag über die Selbstentzündung eines Flüchtlings hatte er Flüchtende als „Ratten“ betitelt.

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Die Anmeldeseite der Social-Media-Plattform Facebook.

Quelle: dpa

Neuruppin. Wegen fremdenfeindlicher Hetze im sozialen Netzwerk Facebook hat das Amtsgericht Neuruppin einen 56-jährigen zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann, der in der Nähe von Neustadt lebt, im März dieses Jahres auf seinem öffentlich zugänglichen Facebook-Profil einen Beitrag des Nachrichtensenders n-tv „Dramatische Lage auf der Ägäis-Insel: Flüchtling auf Chios zündet sich an“ menschenverachtend kommentiert hat. Demnach habe er den Beitrag mit einem überschwänglich lachenden Smiley, den Worten „lassen Sie brennen die“ und vier aufeinander folgenden Abbildungen einer Ratte versehen.

Strafbefehl ist rechtskräftig

Damit habe der 56-Jährige „in beschimpfender und besonders herabsetzender Weise die Menschenwürde der nach Europa Flüchtenden angegriffen, indem er deren Selbsttötung – allein wegen ihrer Herkunft – befürwortete und die Flüchtlinge als Ratten betitelte“, so das Gericht. Der Strafbefehl ist im September rechtskräftig geworden.

Von MAZonline

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