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Ostprignitz-Ruppin Gemälde erstrahlen im alten Glanz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gemälde erstrahlen im alten Glanz
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00:17 14.09.2016
Markus Hennen (l.) referierte über die Bildergalerie. Quelle: Foto: Christian Bark
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Wittstock

Als sie 2012 erstmalig in der Wittstocker Bibliothek zu sehen waren, muss auch ein Stück Familiengeschichte zum anderen gefunden haben. Die 35 Gemälde der Familie Polthier, davon 29 aus ihrer Ahnengalerie, wurden an dem Ort ausgestellt, wo der Großvater Wilhelm Polthiers, der Tuchfabrikant Friedrich Wilhelm Wegener, 1828 seinen Kontor eröffnet hatte. Die Gemälde sind seit einiger Zeit dauerhaft in der Bibliothek zu sehen, ihre professionelle Hängung und Beschriftung soll demnächst abgeschlossen sein.

„Wahrscheinlich im November 2016“, kündigte Wittstocks Sanierungsbeauftragter, Markus Hennen, am Sonntag an. Anlässlich des Tages des Offenen Denkmals hatte er über die Geschichte der Familien Polthier und Wegener, ihre Verbindung zu Wittstock und zum Bibliotheksgebäude sowie ihre Ahnengalerie referiert. Dabei würdigte er die Verdienste des Historikers Wilhelm Polthier bei der Dokumentierung Wittstocker Stadtgeschichte. Dieser hätte wesentliche Epochen schriftlich erfasst, so dass auch nach dem verheerenden Brand des damaligen Stadtarchivs im Rathaus 1954 Geschichte bewahrt werden konnte.

Hennens Dank galt den Nachkommen Polthiers, die die Galerie zur Verfügung und Mittel zur Restaurierung bereitgestellt hatte. So waren auch Nachkommen Polthiers aus Berlin gekommen, um sich ein Bild vom Verbleib ihrer Ahnengalerie zu machen.

Von Christian Bark

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