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Gemeindevertreter besichtigen alten Konsum

Sieversdorf Gemeindevertreter besichtigen alten Konsum

Die Gemeinde will in Sieversdorf das Bürger- und Vereinshaus aufgeben und den ehemaligen Konsum als Gemeinschaftshaus nutzen. Am Mittwochabend besichtigten die Gemeindevertreter die ehemalige Konsum-Verkaufsstelle. Die Raumanordnung stellte sich als gewöhnungsbedürftig heraus.

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Die Gemeindevertreter sahen sich alle Räume an, die bisher leer stehen. Möglichkeiten der Nutzung wurden diskutiert.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Sieversdorf. Die Sitzung der Gemeindevertreter von Sieversdorf-Hohenofen am Mittwochabend galt im Wesentlichen nur einem Punkt, zu dem man sich öffentlich beraten wollte. Bürgermeister Hermann Haacke hatte dazu erstmalig in das Dorf-Gemeinschaftshaus in der Dorfstraße 9 eingeladen. Es sollte ein Kennenlern-Abend werden. Die Besichtigung galt, was einst als großzügige Konsum-Verkaufsstelle errichtet worden war und gegenwärtig die Sieversdorfer Löschgruppe der Feuerwehr Neustadt und eine Frisierstube beherbergt.

Die Adresse gewinnt an Bedeutung. Schließlich ist die Gemeinde dabei, sich endgültig von ihrem Bürger- und Vereinshaus – der ehemaligen Schule – zu verabschieden. Es soll umgebaut und von einem Pflegedienst für altersgerechtes Wohnen und Tagespflege aus Rhinow angemietet werden (MAZ berichtete). Der Bauantrag ist gestellt. Erst, wenn er positiv entschieden ist, können die Arbeiten beginnen, möglichst ohne Verzug. Genau darauf will Sieversdorf vorbereitet sein.

Veranstaltungszentrum für alle in der Gemeinde

Beim Rundgang stellte sich schnell heraus, dass man auch an der neuen Adresse gut aufgehoben ist, wenngleich die Raumanordnung zunächst gewöhnungsbedürftig ist und auch schon am Mittwoch diskutiert wurde. Die Meinungen gingen da schon mal auseinander. Denn es gilt nicht nur, dem zehnköpfigen Gemeinderat für seine Zusammenkünfte eine neue Heimstatt zu geben. „Hier soll das Veranstaltungszentrum für alle in der Gemeinde werden. Es steht später für Familienfeiern ebenso zur Verfügung wie für Versammlungen und für jene, die einem Hobby nachgehen“, machte Bürgermeister Haacke klar. Da wären zum Beispiel die „Bastelfrauen“, eine kleine Gruppe, die sich regelmäßig zu Handarbeiten zusammenfindet.

Wahlbezirk für die Bundestagswahl festgelegt

Die Idee von Thomas Leitert, einen Raum von vornherein mit Schränken auszustatten, in denen Zubehör in überschaubarer Menge untergebracht werden kann, fand schon mal die Zustimmung aller sechs an diesem Abend anwesenden Gemeindevertreter. Weitere Details, die auch notwendige Renovierungen betreffen, sind zu gegebener Zeit zu besprechen. Klar ist schon, wie der weitere Ablauf sein soll. Trifft die Genehmigung für den Umbau der früheren Schule ein, erfolgt die Ausschreibung der Arbeiten. Bis zur Submission müssen das Haus im Zingel ausgeräumt, Möbel und Gebrauchsgegenstände zwischengelagert werden. Gleichzeitig sind erste Arbeiten am neuen Domizil erforderlich. Davon nicht betroffen ist nur, was die Feuerwehrleute beanspruchen.

Einen Beschluss haben die Gemeindevertreter am Mittwoch auch gefasst. Für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September wird es nur einen Wahlbezirk geben. Die Stimmabgabe soll erstmals im neuen Sporthaus erfolgen. Es kann ja sein, dass der bisherige Ort für den Urnengang dann schon Baustelle ist. Der Wunsch ist groß in Sieversdorf.

Von Wolfgang Hörmann

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