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Gemeinschaftshaus für Schönermark

Gemeinde fasst Umbau ins Auge Gemeinschaftshaus für Schönermark

Mit neuem Dach, neuen Fußböden, Sanitäranlagen, Elektrik, Küche und weiterer Ausstattung soll aus dem alten Schönermarker Dorfladen ein Dorfgemeinschaftshaus werden. Die Kostenschätzung konnte auf knapp 310 000 Euro gedrückt werden – dank der Bereitschaft der Schönermarker zu Eigenleistungen.

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Der alte Schönermarker Laden soll zum Dorfgemeinschaftshaus werden – wenn es mit den Fördermitteln klappt.

Quelle: Alexander Beckmann

Schönermark. Die Gemeindevertreter von Stüdenitz-Schönermark haben sich am Dienstagabend einstimmig für die Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses in Schönermark ausgesprochen. Mit dem Grundsatzbeschluss wird der Umbau des seit Jahren leer stehenden ehemaligen Dorfladens angestrebt.

„Wir haben da ja einiges vor“, erklärte Bürgermeister Gerhard Wilke auf Nachfrage. „Kulturell, sportlich, privat. Und wenn die Kirche im Winter was braucht, könnte sie das Haus auch nutzen.“

Bevor der Ausbau wirklich beginnen kann, muss erst einmal die Finanzierung geklärt sein. Die Gemeindevertretung hatte lange diskutiert, welche Investitionen denn nun wirklich unverzichtbar sind und welche nicht.

Fest steht wohl, dass von dem alten Flachbau kaum mehr als die Hülle bleiben wird. Das Haus braucht eine Wärmedämmung, komplett neue Fußböden, Sanitäranlagen, Elektrik, Küche, Ausstattung. Erste Kostenschätzungen hatten eine Summe von 461 000 Euro ergeben – deutlich über den Möglichkeiten der Gemeinde. Allerdings wurden einige Möglichkeiten gefunden, die Ausgaben zu verringern. So wollen die Schönermarker die notwendigen Abrissarbeiten in Eigenleistung vollbringen. Im Gespräch war auch der Verzicht auf einen Ersatz für das alte Wellasbestdach und auf die flexible Trennwand im Veranstaltungsraum. Doch darauf wollte man sich in Schönermark dann doch nicht einlassen.

Laut dem jetzt gefassten Beschluss soll all dies sowie zusätzlich ein Schornstein und ein Holzofen in den Baukosten von knapp 310 000 Euro enthalten sein.

Es kommt auf die Fördermittel an

„Entscheidend sind die Fördermittel“, betont Bürgermeister Gerhard Wilke. Die Beantragung sei jetzt der nächste Schritt. Nur wenn der erhoffte 75-prozentige Zuschuss kommt, wolle man auch wirklich bauen. Das könne sich die Gemeinde dann auch leisten, versichert Wilke. „Unsere Eröffnungsbilanz und das, was wir auf dem Konto haben, sehen eigentlich ganz gut aus.“ Zu verdanken habe das die Gemeinde vor allem den Einnahmen aus dem Windpark. „Wenn wir das nicht hätten, sähe es deutlich schlechter aus“, so Wilke.

Ums Aussehen ging es auch bei einer weiteren Entscheidung der Gemeindevertretung am Dienstag: Die Grünanlagen in Stüdenitz sollen zum Teil umgestaltet werden. Vor allem die Zahl der mit Rosen bepflanzten Beete wird sinken. Die Gemeinde hat beschlossen, auf vielen der Beete entlang der Kyritzer und Havelberger Straße Rasen anlegen zu lassen. Hintergrund ist der hohe Pflegeaufwand für die Blumen. Aufgrund von Einsparungen hatten die Rosen in letzter Zeit zunehmend gelitten. Auf 330 der insgesamt 575 Quadratmeter Grünfläche soll künftig nur noch Rasen stehen, der von den Anwohnern zu pflegen ist. 15 Beete mit verschiedenen Sträuchern (vor allem Rosen) bleiben aber erhalten.

Von Alexander Beckmann

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