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Genossenschaft präsentiert neuen Kalender

Neuruppin Genossenschaft präsentiert neuen Kalender

Der Kalender der Genossenschaft WBG ist mit schmucken Heimatmotiven versehen und hängt in vielen Neuruppiner Wohnungen, aber nicht nur dort. Im vergangenen Jahr schafften es 20 Exemplare bis nach Ägypten. Doch die Kalender dienen nicht nur der Zierde, sie informieren auch über die Projekte der WBG, unter anderem über das Bauvorhaben „An der Pauline“.

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In ihrem Kalender für 2017 stellt die WBG unter anderem das Bauprojekt „An der Pauline“ vor.

Quelle: Fotos (2): Mischa Karth

Neuruppin. Seit Mittwoch verteilt die Neuruppiner Wohnungsbaugenossenschaft WBG knapp 6000 Kalender an ihre Mitglieder und an befreundete Institutionen wie die Volkssolidarität und die Ruppiner Kliniken. Bereits zum 13. Mal zeigen die Kalenderblätter die Stadt und das Umland im Wandel der Jahreszeiten. Profi- und Amateurfotografen haben Aufnahmen für das Jahr 2017 beigesteuert. „Für uns ist der Kalender immer ein kleines Highlight“, sagt WBG-Chef Frank Borchert. An jede Wohneinheit wird ein Exemplar frei Haus geliefert, darüber hinaus können sich die Genossenschaftsmitglieder weitere Exemplare gegen eine Spende sichern.

Wer nicht bei der WBG Mitglied ist, hat die Möglichkeit, für 3 Euro ein Exemplar in der Fontanebuchhandlung zu erstehen. Viele „Exil-Neuruppiner“ freuten sich in der Fremde über die heimatlichen Motive, sagt Monika Glass, verantwortlich für die Produktion des Kalenders. „20 Kalender gingen 2016 sogar nach Ägypten.“ Die Kita „Kunterbunt“ ihrerseits freut sich über die Spendeneinnahmen – 410 Euro im vergangenen Jahr.

Kalender gingen bis nach Ägypten

Doch die Kalender dienen nicht nur der Terminübersicht. Die WBG nutzt sie auch, um über die eigenen Aktivitäten zu informieren. Denn neben insgesamt 24 Motiven – zwei je Kalenderblatt – finden sich auf den Rückseiten Informationen rund um die Genossenschaft. „Andere Genossenschaften nutzen eine Zeitschrift, bei uns hat sich der Kalender etabliert“, sagt Geschäftsführer Frank Borchert. Ganz besonders wichtig sei dabei stets die Übersicht über die Jubiläen der Mitglieder. Ob hoher Geburtstag oder langjährige Mitgliedschaft, den „Altgedienten“ ist ein Ehrenplatz sicher.

Doch die WBG wirft auch einen Blick in die Zukunft – und informiert über den aktuellen Stand beim Neubauprojekt „An der Pauline“. Im Bereich des ehemaligen Paulinenauer Bahnhofs sollen nach und nach 100 bis 120 Wohneinheiten entstehen, nach Einschätzung des WBG-Chefs in Neuruppin dringend benötigter, erschwinglicher Wohnraum. „Die Planungen laufen, die Genehmigung ist eingereicht“, erklärt Borchert. Er hofft darauf, dass im Frühjahr 2017 die Arbeiten am ersten Abschnitt beginnen können. Anschließend solle jedes Jahr möglichst ein Objekt entstehen.

Pläne für neue Wohnanlage werden konkreter

Die Wohnanlage entsteht unter dem Slogan „WoMeNa – Wohnen, Mensch, Natur“. Die Mieter sollen die Möglichkeit bekommen, sich untereinander auszutauschen. „Das Miteinander der Generationen ist ein ganz wichtiges Thema“, sagt Borchert. Da nicht absehbar sei, ob der Staat in 20 Jahren finanziell überhaupt noch in der Lage sei, die Menschen im gleichen Umfang wie heute zu unterstützen, ergebe dieser Ansatz Sinn, sagt Borchert. Jüngere Mieter könnten ältere Mieter unterstützen.

„Wir bedienen mit dem Bau den Bedarf unserer Mitglieder, einer breiten Mittelschicht“, sagt Borchert. An vielen Orten entstehe Wohnraum in erster Linie im hochpreisigen Segment. Als Genossenschaft müsse man zwar auch marktwirtschaftlich, aber nicht profitorientiert wirtschaften. „Wir verzeichnen eine große Nachfrage“, sagt Borchert, „ein Vielfaches von dem, was wir anbieten können.“ Dass die WBG nicht noch mehr baue, habe zwei Gründe: Zum einen seien die Baupreise in Neuruppin stark gestiegen, zum anderen „wollen wir Qualität liefern“, so Borchert. Dies sei nur möglich, indem man sich den einzelnen Wohnprojekten aufmerksam widme.

Von Mischa Karth

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