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Geplante Umleitung kritisiert

Wittstock Geplante Umleitung kritisiert

In Wittstock stehen erhebliche Verkehrseinschränkungen bevor. Denn der Straßenabschnitt der Landesstraße 15 von der Autobahnauffahrt zur A 19 bis zum Kreisel am Lidl wird von März bis November saniert. Die geplante Umleitung wird von Gewerbetreibenden kritisiert.

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Die Einfahrt in die Jabeler Chaussee soll sich mit dem neuen Kreisel verbessern.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Von März – der genaue Termin steht noch nicht fest – bis Ende November wird es in Wittstock eine Baustelle geben, die Anliegern und Kraftfahrern einiges abverlangt. Es geht um die Sanierung der Landesstraße 15 von der Autobahnauffahrt zur A 19 bis zum Lidl-Kreisel. Auf dieser Hauptachse in Richtung Wittstock seien täglich rund 10 000 Fahrzeuge unterwegs, sagt Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen, der das Projekt gemeinsam mit dem Landkreis OPR und der Stadt Wittstock umsetzt. Am Donnerstag gab es dazu eine Informationsveranstaltung im Rathaus.

Mit der Sanierung für insgesamt rund 1,9 Millionen Euro soll erreicht werden, dass sich die Einfahrt in Richtung Stadt und vor allem auch die Anbindung an die Jabeler Chaussee, die zum Gewerbegebiet Stadtberg führt, künftig komfortabeler gestaltet. Auch im Hinblick auf eine höhere Verkehrsdichte zur Landesgartenschau im nächsten Jahr sei der Straßenbau notwendig und deshalb auch zeitlich vorgezogen worden, sagte Bauamtsleiter Friedhelm Kanzler.

Neuer Kreisel ist wichtigstes Detail

Wichtigstes Detail: Der jetzige Abzweig in Richtung Jabeler Chaussee wird durch einen Kreisverkehr ersetzt. Er werde leicht versetzt zum jetzigen Abzweig gebaut und bekomme eine Zufahrtsschleife in Richtung Bahnübergang, um möglichst viele Fahrzeuge im Falle eines Rückstaus aufnehmen zu können. Im Bereich zwischen Lidl-Kreisel und neu zu bauenden Kreisel werde die Straße grundhaft saniert – inklusive der Seitenbereiche beidseitig für Fußgänger und Radfahrer. Auch wird der Radweg bis zum Hagebau-Markt saniert, sagte Kathlen Hessler vom Landesbetrieb. Der weitere Straßenverlauf vom künftigen Kreisel bis zur Autobahnabfahrt erhält eine neue Decke. Vier Bauabschnitte sind geplant. Begonnen wird mit dem Bau des neuen Kreisels, dann folgt der Ausbau der Strecke von dort bis zum Lidl-Kreisel. Schließlich wird der Streckenabschnitt in Richtung Autobahn in zwei Abschnitte geteilt, um die Zufahrt zum Gewerbegebiet an der Uetersener Straße aufrecht zu erhalten.

Nicht ohne Vollsperrung

Für den Bau des neuen Kreisels ist eine Vollsperrung zwischen der Jabeler Chaussee und der Autobahnmeisterei vorgesehen. Der jetzige Abzweig in die Jabeler Chaussee bleibt im ersten Bauabschnitt jedoch offen. Die Umleitung wird in beide Richtungen über Jabel und die Gemeindestraße bis an die B189 geführt. In Vorbereitung auf die Mehrbelastung durch die Umleitung wird die Strecke von Jabel bis zur B 189 vom 7. bis 16. Februar gesperrt, weil sie mit einem Schotterstreifen versehen wird, kündigt Arno Beck vom Bauamt der Gemeinde Heiligengrabe an. Anlieger könnten aber jederzeit ihre Grundstücke erreichen.

Während des Bauabschnittes zwischen dem künftigen und dem Lidl-Kreisel wird der Verkehr halbseitig per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Von Umleitungen ausgeschlossen sind Rettungsfahrzeuge. Sie sollen jederzeit die Baustelle passieren können.

Vorschlag: Lieber Verkehr an Kreiselbaustelle vorbeiführen

Kritik an der Umleitung über Jabel kam von Norbert Beckmann, dem Leiter des Hagebaumarktes: „Aus meiner Sicht ist diese Umleitung eine schlechte Lösung.“ Ihm wäre es lieber, wenn der Verkehr über eine Behelfsstraße an der Baustelle des neuen Kreisels vorbeigeführt würde. Das sei eine Erleichterung für viele Arbeitnehmer im Gewerbegebiet Pritzwalker Straße. Frank Schmidt vom Landesbetrieb kündigte an, diesen Vorschlag mit der Baufirma zu besprechen.

Im März soll eine weitere Informationsveranstaltung zu dem Thema stattfinden.

Von Björn Wagener

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