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Ostprignitz-Ruppin Geschlossene Reihen hinter der Laga
Lokales Ostprignitz-Ruppin Geschlossene Reihen hinter der Laga
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00:17 08.09.2016
Knapp 100 Gäste kamen zum Sommerempfang des IHK-Regionalcenters Ostprignitz-Ruppin nach Wittstock. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

„Wir stehen geschlossen hinter der Landesgartenschau in Wittstock“, betonte Thomas Huch, Präsidiumsmitglied der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam am Montag in Wittstock. Auf dem dortigen Amtshof fand am Nachmittag der Sommerempfang des Regionalcenters Ostprignitz-Ruppin der IHK statt. Knapp 100 Spitzen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung kamen zu lockeren Gesprächen zusammen, demonstrierten aber gleichzeitig Geschlossenheit und Stärke. Unter den Gästen waren Vize-Landrat Werner Nüse, Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde sowie seine Amtskollgen aus Wittstock, Jörg Gehrmann, und Kyritz, Nora Görke. Des weiteren waren Susanne Dorn, Amtsdirektorin im Amt Temnitz; Uta Jolk, die Chefin des Oberstufenzentrums in Neuruppin; Bernd Lüdemann, Leiter des Jobcenters; Joachim Zindler, Geschäftsführer der Stadtwerke Neuruppin, sowie eine Reihe von Kreistagsmitgliedern und Firmenvertretern auf dem Fest vertreten.

Mit hochqualifizierten Mitarbeitern über Bundesdurchschnitt

„Die wirtschaftliche Perspektive des Landkreises OPR ist wesentlich positiver, als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, sagte Thomas Huch. Das sei die Kernaussage des im April veröffentlichten Gewerbeflächengutachtens für den Landkreis. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sei in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen und liege derzeit bei 33 900. Davon seien 13,8 Prozent hochqualifizierte Arbeitnehmer. „Damit liegen wir vier Prozent über dem Bundesdurchschnitt“, so Huch. Die Ergebnisse des Gutachtens seien so überzeugend gewesen, dass es nun auch anderen Landkreisen im Kammerbezirk empfohlen werde. Auf diese Weise soll in den nächsten zwei Jahren eine flächendeckende Grundlage für die politische Arbeit geschaffen werden. Dennoch dürfe die mitunter schwierige Fachkräftesituation im ländlichen Raum nicht außer Acht gelassen werden. Qualifizierte Arbeitnehmer seien auch weiterhin die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.

Koordinator fürs Projekt Schule und Wirtschaft

„Die Voraussetzung dafür ist wiederum eine enge Verzahnung von Schule und Wirtschaft“, sagt Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam. Um dort noch stärker zu werden, wurden drei neue Stellen im Kammerbezirk eingerichtet, auch im Regionalcenter. Sascha Bohn ist dort seit Juli Koordinator im Projekt Schule/Wirtschaft. Er soll als Bindeglied zwischen Schülern und Unternehmen dafür sorgen, dass junge Leute noch besser über berufliche Möglichkeiten vor Ort informiert werden.

Dass das Sommerfest in diesem Jahr in Wittstock stattfand, lag daran, dass die Dossestadt den Zuschlag zur Ausrichtung der Laga 2019 erhalten hat. Die IHK wolle mit der Entscheidung für die Ausrichtung des Festes auf dem Amtshof bekräftigen, dass sie sich gerade im Hinblick auf die Laga aktiv in die Förderung der Wirtschaft einbringen will, sagte Thomas Huch.

Die Anzahl der Reden blieb bewusst überschaubar, „weil wir das Sommerfest vor allem für persönliche Gespräche nutzen wollen“, sagte Falko Stephan, Leiter des IHK-Regionalcenters. Davon ließen sich die Teilnehmer auch nicht vom Wetter abhalten. Selbst ein kräftiger Regenschauer vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben.

Von Björn Wagener

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