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Gesellschaftsjagd war erfolgreich wie nie

Wittstock Gesellschaftsjagd war erfolgreich wie nie

Die jüngste Gesellschaftsjagd im Eigenjagdbezirk der Stadt Wittstock war so erfolgreich wie nie. Die Jäger, die zum Teil auch aus dem Ausland kamen, erlegten eine Vielzahl von Tieren.

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Viel Wild wurde bei der Gesellschaftsjagd erlegt. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Ländern.

Quelle: Peter Geisler

Wittstock. Die jüngste Gesellschaftsjagd im Eigenjagdbezirk der Stadt Wittstock brachte die bisher größte Strecke, wie es im Jägerjargon heißt. Das bedeutet, dass so viele Tiere wie noch nie geschossen wurden. Das teilte Jagdleiter Guido Bischoff jetzt mit. An zwei Tagen kamen Gäste aus Deutschland, Schweden, Niederlande, Norwegen zusammen, um auf einer 1000 Hektar großen Fläche zu jagen. Am vergangenen Donnerstag waren es insgesamt 116 Teilnehmer, davon 109 Schützen. 90 Jäger saßen auf Hochständen, es gab 19 Hundeführer, fünf Jagdhelfer und einen Gast. Am Ende bestand die Strecke aus 39 Stück Schalenwild, davon fünf Stück Rotwild, ein Stück Damwild, 20 Stück Schwarzwild, 13 Stück Rehwild sowie einen Fuchs und einen Marderhund.

Von den 150 Teilnehmern waren 139 Schützen am Start

Der Jagdtag am Samstag war ähnlich erfolgreich und vereinte sogar noch mehr Jäger und Helfer. Von den 150 Teilnehmern waren 139 Schützen am Start. 119 Jäger hatten sich auch Hochsitzen ­postiert. Außerdem waren 20 Hundeführer, 20 Jagdhelfer und ein Gast mit von der Partie. Diesmal betrug die bejagte Fläche insgesamt sogar 2000 Hektar, denn es kamen an diesem Tag noch einmal 1000 Hektar auf dem Gebiet des Nachbarlandes Mecklenburg-Vorpommern hinzu.

Die Strecke ­bestand aus insgesamt 117 Stück Schalenwild, davon 28 Stück ­Rotwild, drei Stück Damwild, 73 Stück Schwarzwild und 13 Stück Rehwild. Jagdkönig am Donnerstag wurde Norbert Heinemann aus Wittstock und am Sonnabend Tom Aselmeyer aus Sachsen-Anhalt. Bürgermeister Jörg Gehrmann war ebenfalls als Treiber am Sonnabend dabei.

Dank an die Hundeführer

Besonders bedankt sich Guido Bischoff bei den nachsuchenden Hundeführern Bernd Halter, Frank Martini, Doris und Klaus-Dieter Reumuth, Elke Meißner und Reinhard Kelm, Lothar Winter, Thomas Pillen und Björn Plazikowski, die an beiden Jagdtagen sowie am Sonntag im Einsatz waren, um krankes Wild aufzuspüren. „So eine Nachsuche kann sich über einen bis anderthalb Kilometer hinziehen“, sagt Bischoff, um den Zeitaufwand für die freiwilligen Helfer zu verdeutlichen.

Gesellschaftsjagden veranstaltet die Stadt Wittstock jedes Jahr an zwei Tagen im November. Diesmal hatten die Jäger auch die Möglichkeit, außerdem am Freitag an einer von der Landesforst organisierten Jagd auf rund 600 Hektar Fläche in der Natteheide teilzunehmen, so Guido Bischoff. Schließlich reisten viele Jäger von weither an, um in Wittstock Wild zu erlegen. Da solle sich der Aufenthalt auch lohnen.

Von Björn Wagener

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