Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Gestütsnachwuchs räumt Ausbildungspreise ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gestütsnachwuchs räumt Ausbildungspreise ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:42 15.11.2017
Friederike Maas hat nach ihrer Ausbildung in Neustadt inzwischen einen hervorragenden Meisterabschluss vorzuweisen. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Einmal mehr hat das Neustädter Haupt- und Landgestüt es dieser Tage amtlich: Seine Berufsausbildung genießt einen ausgezeichneten Ruf. Bei einer Festveranstaltung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vergangene Woche in Warendorf (Nordrhein-Westfalen) wurden gleich mehrere Mitarbeiter des Gestütes für ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

Die 28-jährige Friederike Maas beispielsweise erhielt die Stensbeck-Plakette in Silber für einen der besten Abschlüsse als Pferdewirtschaftsmeisterin. Die ursprünglich aus Berlin stammende junge Frau hatte schon ihre 2008 im Gestüt begonnene Ausbildung zur Pferdewirtin der Fachrichtung Zucht und Haltung mit der Note 1,0 abgeschlossen und anschließend gleich noch eine Ausbildung zur Bereiterin erfolgreich absolviert. Ihre berufliche Zukunft in Neustadt scheint nun auf absehbare Zeit gesichert. „Als Meister kann ich Lehrlinge ausbilden. Das soll bei mir irgendwann mal in die Richtung gehen“, sagt Friederike Maas. Vorerst werde sie sich aber weiter als Bereiterin der Ausbildung von Neustädter Dressurpferden und der Hengstleistungsprüfung widmen.

Preise für Auszubildende und Absolventen

Mit Katharina Dietl und Colin Hackert wurden in Warendorf zwei weitere Neustädter Absolventen für ihre ausgezeichneten Abschlüsse als Pferdewirte (Zucht) mit der Graf-Lehndorff-Plakette in Bronze geehrt. Und die Neustädter Auszubildende Johanna Schön belegte in der vergangenen Woche beim Bundesberufswettbewerb einen sehr guten dritten Platz in der Gesamtwertung der Fachrichtung „Pferdezucht“.

Ein Name ist in Neustadt mit diesen Erfolgen besonders eng verbunden, das steht auch für Pferdewirtschaftsmeisterin Friederike Maas fest: „Ohne Henning Müller hätte ich das nicht geschafft.“ Dem kürzlich pensionierten, langjährigen Ausbildungsleiter des Haupt- und Landgestütes verlieh die Deutsche Reiterliche Vereinigung am Wochenende in Warendorf die Stensbeck-Plakette in Gold. Diese besondere Auszeichnung ist seit 2012 Jahr für Jahr jeweils einem Preisträger bundesweit für besondere Verdienste in der Berufsausbildung vorbehalten.

Gestüt verstärkt die Nachwuchsförderung

„Er hat ganz maßgeblich am Berufsbild des Pferdewirtes mitgearbeitet“, würdigt auch die Geschäftsführerin des Gestüts Regine Ebert ihren ehemaligen Kollegen. Die Ausbildung von Nachwuchs sei eine der wichtigsten Aufgaben des Gestütes. „Deshalb werden wir nächstes Jahr zwei Auszubildende mehr einstellen“, kündigt Regine Ebert an. Damit werde die Zahl der Lehrlinge auf insgesamt 19 steigen.

Die beruflichen Aussichten der Neustädter Absolventen schätzt sie als sehr gut ein: „Wir haben mehr Nachfrage, als wir bedienen können.“ Auch das Gestüt selbst sei sehr am Nachwuchs interessiert. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer gerne eigene Auszubildende eingestellt.“ Der Generationswechsel sei im vollen Gange und bei eigenen Lehrlingen wisse man in jedem Fall, woran man ist. „Das ist doch die beste Variante, um die Teams zusammenzustellen.“ Besonders bewährt habe sich bei entsprechend talentierten Bewerbern die Kombination aus dreijähriger Berufsausbildung und anschließender Qualifikation zum Bereiter: „Das sind heiß begehrte Mitarbeiter, weil sie auf allen Gebieten Fähigkeiten vorweisen können.“

Von Alexander Beckmann

Die Polizei hat am Dienstagabend in Kyritz nach zwei Zwölfjährigen gesucht. Die Eltern hatten die Kinder am Abend als vermisst gemeldet. Gegen 2.30 Uhr konnte die Suche beendet werden. Die Jungen wurden in einer Wohnung in der Bahnhofstraße ausfindig gemacht.

15.11.2017

Der bislang größte Gefahrguteinsatz im Land Brandenburg nach einem Säureunfall wurde abschließend ausgewertet. Der Ostprignitz-Ruppiner Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald äußerte sich lobend über das reibungslose Funktionieren aller beteiligten Helfer.

18.11.2017

Als vor 15 Jahren das Museumsgebäude einem rechtsextremen Brandanschlag zum Opfer fiel, wollten einige Wittstocker ein Zeichen dagegen setzten. Sie gründeten 2003 den „Freundeskreis der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald“. Seitdem unterstützen sie Veranstaltungen der Einrichtung sowie Schülerprojekte, begeben sich aber auch selbst auf Exkursionen.

15.11.2017