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Ostprignitz-Ruppin Getöse im Morgengrauen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Getöse im Morgengrauen
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00:17 24.10.2013
Anne Grohmann zählt die Kraniche. Quelle: Katharina Kastner
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Linum
 
 

Die Lagebesprechung beginnt kurz nach sechs in der Naturschutzstation Rhinluch. Während es draußen noch still und stockfinster ist, herrscht im Haus gegenüber der Linumer Kirche emsiges Treiben. Knapp 30 Freiwillige werden von Rastplatzbetreuer Ekkehard Hinke in kleine Gruppen aufgeteilt. Die erfahrenen Kranichzähler haben das Gebiet in elf Sektoren gesplittet, damit alle möglichen Flugrouten der Kraniche genau erfasst werden können. Die Männer und Frauen, die größtenteils aus Berlin, Oranienburg und Hennigsdorf kommen, postieren sich leise am Birkhühnerdamm, am Silo, an der Kirche von Linum, an der Straße nach Kuhhorst, in Zietenhorst und an ein Dutzend weiteren Standorten.

 
 

Insgesamt haben die Helfer weit mehr als 100000 Kraniche im Rhinluch gesichtet. Experte Ekkehard Hinke zieht nach dem Zusammenrechnen aber bis zu 15 Prozent ab, um doppelte Zählungen oder Fehlschätzungen auszubügeln. So kommt er auf 93.000. "Das ist der Wahnsinn, der absolute Rekord!", sagt der Rastplatzbetreuer euphorisch, aber auch erschöpft. "Man muss schon verrückt sein, wenn man dafür um 5 Uhr aufsteht."

Von Katharina Kastner

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