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Ostprignitz-Ruppin CDU will gewalttätige Tschetschenen abschieben
Lokales Ostprignitz-Ruppin CDU will gewalttätige Tschetschenen abschieben
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11:28 15.03.2018
Auf der Marktplatz in Wittstock hatten Tschetschenen am Wochenende deutsche Jugendliche angegriffen. Quelle: Björn Wagener
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Neuruppin

Die Schlägereien mit Asylbewerbern aus Tschetschenien in den vergangenen Tagen in Neuruppin und Wittstock beschäftigen nicht nur die Polizei und die Staatsanwaltschaft, sondern auch die Kreisverwaltung. Die Vertreter der Ämter und Behörden trafen sich am Donnerstag in der Polizeidirektion in Neuruppin, um nach einer Lösung zu suchen. „Bei Jugendlichen und Heranwachsenden geht es in erster Linie um den Erziehungsgedanken“, sagte Polizeichef Frank Storch.

Landrat für Fortbildung im Umgang mit aggressiven Kindern

Landrat Ralf Reinhardt (SPD) kündigte zusätzliche Fortbildungsangebote an. So soll es im April in Rheinsberg um den „Umgang mit aggressiven Kindern“ gehen. Das Angebot richte sich nicht allein an Lehrer und Erzieher, sondern auch an Sozialarbeiter und ehrenamtliche Helfer, betonte Reinhardt.

Polizeichef: „Es geht um Einzelpersonen“

Landrat und Polizeichef warnten davor, die Probleme allein auf Zuwanderer oder gar eine spezielle Bevölkerungsgruppe zu beziehen. „Es geht immer um Einzelpersonen“, betonte Storch. Er räumte jedoch ein, dass durchaus der Eindruck entstehen könnte, dass Tschetschenen in jüngster Vergangenheit besonders auffielen. Laut Landrat Reinhardt leben in Ostprignitz-Ruppin etwa 300 Tschetschenen, unter diesen gebe es „weniger als 30 Problemfälle“.

CDU-Politiker für Abschiebung

Indes haben die zwei CDU-Politiker Jan Redmann aus Wittstock und Sebastian Steineke aus Neuruppin am Donnerstag die Ausländerbehörde des Landkreises zum „konsequenten Handeln“ und zu „Abschiebung“ aufgefordert. Sonst mache sich der Rechtsstaat „lächerlich“.

Bislang keine rechtskräftigen Urteile

Hingegen verwies eine Sprecherin des Kreises darauf, dass die Ausländerbehörde erst dann handeln könne, wenn rechtskräftige Urteile vorliegen. Das ist demnach derzeit nicht der Fall. Bei der Runde am Donnerstag bei der Polizei saß aber auch die Staatsanwaltschaft mit am Tisch.

Von Andreas Vogel

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