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Gewitter: Verspätungen beim Prignitz-Express

Neuruppin Gewitter: Verspätungen beim Prignitz-Express

Verärgert haben Pendler, die auf den Prignitz-Express angewiesen sind, auf die Verspätungen bei der Regionalbahn RE 6 reagiert, die auf heftige Gewitter zurückzuführen sind. Denn nicht einmal die elektronischen Fahrgastinformationen auf dem Bahnsteig funktionierten. Ein Bahnsprecher entschuldigte sich am Freitag dafür.

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Die elektronische Fahrgastinformation auf dem Wittstocker Bahnhof blieb gestern Morgen dunkel.

Quelle: Dirk Klauke

Neuruppin. Ganz verschont geblieben ist das Ruppiner Land doch nicht von den Folgen des Unwetters, das seit Donnerstagnachmittag von Westen her über Deutschland zieht.

Neuruppiner Feuerwehr musste nur einmal ausrücken

Zwar musste die Neuruppiner Feuerwehr am Donnerstagabend lediglich einmal ausrücken, weil in der Nähe von Buskow ein Baum und mehrere Äste auf die Straße gefallen waren. Und auch für Neuruppins Stadtwerke verlief der Abend eher ruhig. Der Bereitschaftsdienst musste lediglich einmal ausrücken, weil es in Alt Ruppin einen Schaden an einer der wenigen Freileitungen gab. „Trotz des vielen Regenwassers hatten wir keine Probleme an den Klärwerken. Wir sind gut zurechtgekommen“, sagte Stadtwerkechef Thoralf Uebach.

Weitaus mehr Sorgen hatten aber die vielen Pendler, die auf die Züge des Prignitz-Expresses RE 6 angewiesen sind. Denn die Bahn hatte sowohl am Donnerstag als auch noch am Freitag fast den ganzen Tag über mächtig mit den Folgen von heftigem Regen, Böen und Gewittern zu kämpfen. „Wir haben 100 Bahn-Mitarbeiter und 20 Reparaturzüge im Dauereinsatz“, sagte Bahnsprecher Holger Auferkamp.

Abfahrt mit 30 Minuten Verspätung

Gleichwohl kam es am Freitag noch zu einer Reihe von Verspätungen beim Prignitz-Express, beispielsweise bei dem Zug, der laut Fahrplan um 9 Uhr vom Wittstocker Bahnhof in Richtung Neuruppin abfahren sollte: Die Bahn kam erst mit 30-minütiger Verspätung in Wittstock an. Fahrgäste, die auf dem Bahnsteig warteten, erfuhren nicht, mit wie viel Verspätung sie wegen der Unwetterschäden rechnen müssen: Die elektrische Anzeigetafel blieb dunkel. Etwas mehr Glück hatten Reisende, die ihr internetfähiges Handy dabei hatten. Denn auf ihrer Internetseite informierte die Bahn über Verspätungen – wenngleich die Zeitangaben auch nicht ganz genau waren. Denn für die Strecke des Prignitz-Expresses wurden erst 15, dann 20 Minuten Verspätung ausgewiesen. Letztlich kam der Zug, der erst 9.30 Uhr aus Wittstock abfuhr, kurz vor 10 Uhr in Neuruppin an: Er hatte bei Dossow noch gestoppt, um den Gegenzug vorbeizulassen. Planmäßig hätte der Triebwagen um 9.21 Uhr in der Fontanestadt sein müssen.

Der Bahnsprecher Auferkamp bat für die Verspätungen und die Unannehmlichkeiten, die Reisende in Kauf nehmen mussten, um Entschuldigung. Dass die elektronischen Fahrgastinformationen nicht funktionierten, könne an einer Störung gelegen haben, vermutete der Sprecher. Die Bahn arbeite „mit Hochdruck“ am Beheben der Störungen. Ziel sei, dass die Züge ab dem späten Freitagnachmittag wieder pünktlich fahren.

Von Andreas Vogel

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